22 Feb
von Antonio Anta Brink - Kategorie: Frühbildung, Gesellschaft, Politik
Die Schweizerische UNESCO-Kommission hat eine Grundlagenstudie zur frühkindlichen Bildung in der Schweiz beauftragt, deren Ergebnisse am 20. Februar 2009 veröffentlicht wurden. Im internationalen Vergleich wird in der Schweiz relativ wenig in die vorschulische Bildung investiert. Während die OECD empfieht 1% des Bruttoinlandproduktes (BIP) für diesen Bereich zu verwenden, sind es in der Schweiz nur o,2% des BIP. In Deutschland und Österreich wird immerhin dreimal soviel für Kinderbetreuungseinrichtungen ausgegeben. Frankreich wendet 1,3% des BIP und Dänemark sogar 2,3% des BIP dafür auf. Weniger als die Schweiz gibt von den OECD-Ländern nur noch Portugal aus, nämlich gar nichts. In der Schweiz besuchen nur knapp 25% der Drei- bis Vierjährigen eine Kindertagesstätte, die meisten im Tessin. Viele dieser vorschulischen Einrichtungen sind den Eltern zu teuer, da sie nicht unentgeltlich wie die Kindergärten sind. Ausserdem fehlt eine qualitative Überprüfung dieser Angebote.
Die Studie kommt durch Vergleiche mit dem Ausland zu folgenden Ergebnissen, die zeigen warum sich höhere Investitionen in die frühkindliche Bildung lohnen:
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