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	<title>edu-weblog &#187; Erziehung</title>
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	<description>Bildung und Medien</description>
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		<title>Positive Auswirkungen von Tagesschulen auf Primarschüler</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 08:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Ganztagsschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Die vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie EduCare belegt die positiven Auswirkungen des Besuchs einer Ganztagsschule auf Primarschulkinder (Medienmitteilung SNF). In der Längsschnittstudie wurden dafür 521 Kinder aus 11 Kantonen untersucht. Eine Gruppe besuchte den klassischen Halbklassenunterricht, eine zweite Gruppe den Blockzeitenunterricht (Morgenunterricht) und die dritte Gruppe besuchte eine Tagesschule. Die Erziehungswissenschaftler Walter Herzog und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie <em>EduCare </em>belegt die positiven Auswirkungen des Besuchs einer Ganztagsschule auf Primarschulkinder (<a href="http://www.educare-schweiz.ch/index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=11&amp;Itemid=27" title="SNF Medienmitteilung" >Medienmitteilung SNF</a>). In der Längsschnittstudie wurden dafür 521 Kinder aus 11 Kantonen untersucht. Eine Gruppe besuchte den klassischen Halbklassenunterricht, eine zweite Gruppe den Blockzeitenunterricht (Morgenunterricht) und die dritte Gruppe besuchte eine Tagesschule. Die Erziehungswissenschaftler Walter Herzog und Marianne Schüpbach von der Universität Bern kamen dabei zu den folgenden Ergebnissen:</p>
<ul>
<li> Tagesschüler zeigen bereits nach zwei Schuljahren bessere Sprachkompetenzen. Sie können Wörter besser und schneller lesen und verstehen.</li>
<li>Tagesschüler zeigen bessere Sozialkompetenzen. Sie können sich besser konzentrieren, haben weniger Angst und sind in neuen Situationen weniger nervös.</li>
<li>Tagesschüler zeigen bessere Alltagsfertigkeiten. Sie können eher die Schuhe selbst binden oder besser mit Gabel und Messer umgehen.</li>
<li>Bei den mathematischen Kompetenzen schneiden die Tagesschulkinder weniger gut als die anderen Kinder ab.</li>
<li>Bei wenig elterlicher Förderung kann eine Ganztagsschule kompensatorisch wirken.</li>
</ul>
<p><a href="http://edu-weblog.net/wp-content/uploads/2010/04/schulformen_vergleich.jpg" ><img class="size-full wp-image-341 alignnone" title="Ganztägige Bildung" src="http://edu-weblog.net/wp-content/uploads/2010/04/schulformen_vergleich.jpg" alt="" width="210" height="210" /></a></p>
<p>Von Marianne Schüpbach liegt zu diesem Thema auch das folgende Buch vor: <em>Ganztägige Bildung und Betreuung im Primarschulalter</em>, <em>Qualität und Wirksamkeit verschiedener Schulformen im Vergleich </em>(2010), VS-Verlag.<em><br />
</em></p>
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		<item>
		<title>Tanz- und Theaterprojekte &#8211; Kreative Wege in das Berufsleben</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2010/02/kreative-wege-in-das-berufsleben/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 09:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Projektunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[tanz]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Jugendliche oder junge Erwachsene, die aus verschiedenen Gründen keinen Einstieg in ein langfristiges Arbeitsverhältnis gefunden haben und von staatlicher Unterstützung abhängig sind, haben grosse Mühe sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen. Welche Hindernisse stehen dem zum Beispiel entgegen? Ein problematisches Elternhaus oder privates Umfeld, mangelndes Selbstbewusstsein, fehlende Disziplin, geringe Sozialkompetenz, psychische Probleme und noch vieles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jugendliche oder junge Erwachsene, die aus verschiedenen Gründen keinen Einstieg in ein langfristiges Arbeitsverhältnis gefunden haben und von staatlicher Unterstützung abhängig sind, haben grosse Mühe sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen. Welche Hindernisse stehen dem zum Beispiel entgegen? Ein problematisches Elternhaus oder privates Umfeld, mangelndes Selbstbewusstsein, fehlende Disziplin, geringe Sozialkompetenz, psychische Probleme und noch vieles mehr.</p>
<p>Ein interessanter Ansatz um dieser Zielgruppe einen Ausweg aus der Misere zu bieten, sind Projekte, die über Tanz- und Theaterarbeit ein Vielzahl von Kompetenzen vermitteln:</p>
<ul>
<li>Gewöhnung an einen geregelten Tagesablauf</li>
<li>Erkennen der eigenen Ressourcen</li>
<li>Erwerb von handwerklichen, kreativen, technischen oder organisatorischen Fähigkeiten</li>
<li>Übung von Teamarbeit</li>
<li>Setzen und Erreichen von kurz- bis langfristigen Zielen</li>
<li>Gewinn von Selbstbewusstsein z.B. über erfolgreiche öffentliche Darbietungen</li>
<li>Entwicklung einer Motivation aus sich selbst heraus</li>
</ul>
<p>Natürlich geht diese Entwicklung nicht ohne Reibung und Probleme &#8220;über die Bühne&#8221;. Gerade am Anfang sind viele Widerstände bei den Jungendlichen zu überwinden, bis sich erste Erfolge einstellen und dies auch für die Zielgruppe offenbar wird. Dies liegt an Verhaltensweisen und Rollenmustern, die sich über lange Zeit verfestigt haben. Wichtig ist deshalb eine langfristige Perspektive eines solchen Projekts. Aus meiner Sicht wäre es zusätzlich wünschenswert, wenn diese kreative Form des &#8220;Forderns und Förderns&#8221; mit <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Projektunterricht" title="Projektunterricht" >Projektarbeit</a> schon in der Schule einsetzen würde.</p>
<p>Hier sind ein paar Links zu solchen Projekten (auf Anfrage können weitere Links aufgenommen werden):</p>
<p><a href="http://theater-tanz-werkstatt.de" title="Andaba A" >Andaba A &#8211; Theater Tanz Werkstatt</a></p>
<p><a href="http://www.volkshilfe-wien.at/online/page.php?P=100114" title="hiphopera" >hiphopera &#8211; ein Projekt der Volkshilfe Wien</a></p>
<p><a href="http://www.theaterzirkus.com/" title="Primero Paso" >Theaterzirkus Primero Paso</a></p>
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		<item>
		<title>Die Zukunft der schulischen Erziehung</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/09/die-zukunft-der-schulischen-erziehung/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 10:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Ganztagsschule]]></category>

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		<description><![CDATA[In der SWR2-Radiosendung Die Zukunft der schulischen Erziehung plädiert Dr. Bernhard Bueb, der ehemalige Leiter des Elitegymnasiums Schloss Salem für die folgenden Ziele:

Flächendeckende und verpflichtende Einführung der Ganztagsschule
Änderung von Selbstverständnis und Rolle der Lehrer
Verbindliche Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern
Übernahme von Führungsaufgaben der Schulleiter gegenüber den Lehrern

Die Ganztagsschule soll nach Bueb nicht dazu verwendet werden, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der SWR2-Radiosendung <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=5203866/19m0j2n/index.html" title="SWR2 Wissen" >Die Zukunft der schulischen Erziehung</a> plädiert Dr. Bernhard Bueb, der ehemalige Leiter des Elitegymnasiums Schloss Salem für die folgenden Ziele:</p>
<ul>
<li>Flächendeckende und verpflichtende Einführung der Ganztagsschule</li>
<li>Änderung von Selbstverständnis und Rolle der Lehrer</li>
<li>Verbindliche Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern</li>
<li>Übernahme von Führungsaufgaben der Schulleiter gegenüber den Lehrern</li>
</ul>
<p>Die Ganztagsschule soll nach Bueb nicht dazu verwendet werden, den Unterricht auch auf den Nachmittag auszudehnen, so wie es gerade beim achtjährigen Gymnasium passiert, wo der Unterrichtsstoff von neun Jahren in acht Jahren bewältigt werden soll. In Deutschland wird Bildung traditionell als die Beherrschung einer messbaren Wissensmenge definiert. Bueb möchte einen anderen Bildungsbegriff:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein gebildeter Mensch ruht in sich, weil er sich akzeptiert und daher andere akzeptiert, er vergleicht sich nicht ständig mit anderen, er öffnet sich mutig und neugierig der Welt, er kann sich distanziert sehen und nimmt sich nicht so wichtig, er begegnet den Menschen frei und unabhängig, er fühlt sich Werten verpflichtet, die er begründen kann und für die er einsteht und er richtet nicht über andere, weil er sich nicht über andere erhebt. Diese Haltung kann er in einer Gemeinschaft unter der Führung von Erwachsenen erwerben, im Unterricht, aber ebenso in vielfältigen Formen des Spiels am Nachmittag.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Rolle des Lehrers muss neu definiert werden, weil das bisherige Modell zur Vereinzelung führt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Lehrer sind Einzelkämpfer und gestalten wie individuelle Künstler ihren Unterricht nach eigenem Gutdünken. Was guter Unterricht ist, bestimmen sie selbst. Diese Autonomie gewährt ihnen das Gesetzt, sie führt aber zur Vereinzelung. Ein Lehrer kann dreißig Jahre lang schlechten Unterricht geben, ihn aber selbst für gut halten und niemand wird Einspruch erheben, solange er die formalen Bedingungen erfüllt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Um dieses sich selbst immunisierende System zu verändern, schlägt Bueb die Einholung von regelmässigem Feedback durch die Schüler vor. Einmal im Jahr soll jeder Schüler die Qualität des Unterrichts in Form eines Fragebogens beurteilen, aber nicht anonym. Dies wird in einigen Schweizer Kantonen bereits so praktiziert. Der Schulleiter hat damit ein Führungsinstrument in der Hand, das als Grundlage für ein Gespräch mit dem Lehrer dient. Ein jährliches Gespräch zwischen Lehrer und Schulleiter sollte Pflicht werden. Eine Forderung, die nicht zuviel verlangt sein dürfte, gehört doch ein regelmässiges Mitarbeitergespräch in den meisten Unternehmen schon seit längerem zu den routinemässigen Führungsaufgaben.</p>
<p>Die Ganztagsschule könnte auch die Chance bieten zu einem Miteinander von Lehrern und Eltern zu kommen. Statt bei gegenseitigen Schuldzuweisungen stehen zu bleiben, könnten die Nachmittage dazu genutzt werden, die Eltern einzubeziehen und zu beraten.</p>
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		</item>
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		<title>Arbeiten im Kindergarten &#8211; hart und unfair?</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/06/arbeiten-im-kindergarten-hart-und-unfair/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 07:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Frühbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Frühförderung]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 17.06.2009 wurde in der ARD die Sendung &#8220;Hart aber fair: Zweiklassen-Gesellschaft schon im Kindergarten?&#8221; ausgestrahlt. Hintergrund sind die Forderungen und Streiks von deutschen Erzieherinnen in den letzten Wochen. Es geht dabei um höhere Entlohnung und bessere Gesundheitsvorsorge. In einem Filmbeitrag der Sendung wird der Lohn einer ungelernten Tätigkeit bei der Müllabfuhr dem Lohn einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17.06.2009 wurde in der ARD die Sendung <a href="http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/2582068?pageId=487910&amp;moduleId=561146&amp;categoryId=&amp;goto=&amp;show=" title="Zweiklassen-Gesellschaft im Kindergarten"  target="_blank">&#8220;Hart aber fair: Zweiklassen-Gesellschaft schon im Kindergarten?&#8221;</a> ausgestrahlt. Hintergrund sind die Forderungen und Streiks von deutschen Erzieherinnen in den letzten Wochen. Es geht dabei um höhere Entlohnung und bessere Gesundheitsvorsorge. In einem Filmbeitrag der Sendung wird der Lohn einer ungelernten Tätigkeit bei der Müllabfuhr dem Lohn einer gelernten Erzieherin im Kindergarten gegenüber gestellt: Während bei der Müllabfuhr 2&#8242;595 Euro verdient werden, sind es im kommunalen Kindergarten nur 2&#8242;130 Euro. Dazu kommen noch veraltete oder fehlende Ausstattungen in vielen Kindertagesstätten. Vor allem in Städten gibt es Kindergärten, wo kaum mehr ein Kind Deutsch als Muttersprache spricht. Dies alles führt zu einem wachsenden Angebot an privaten Betreuungsangeboten, die sich an einer finanzkräftigen Elternklientel orientieren. Geboten wird dort eine gezielte Frühförderung, z. B. englischsprachige Lerninhalte. Gehirn- und Lernforscher <a href="http://www.uni-ulm.de/klinik/psychiatrie3/leitung.html" title="Prof. Manfred Spitzer"  target="_blank">Prof. Manfred Spitzer</a> nimmt eine recht kritische Haltung zu rein kognitiven Fördermassnahmen ein, die dem Kind zu wenig Zeit für Musse und Spiel lassen. Seine Argumente:</p>
<ul>
<li>Kinder brauchen in diesem Alter Ruhe- und Spielphasen, um Erlerntes dauerhaft konsolidieren zu können.</li>
<li>Spiel- und Balgphasen führen zu einer Förderung der &#8220;Hardware&#8221;: Einer besseren Ausbildung des Nervensystems.</li>
</ul>
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		<title>Sendung Nachtcafé vom 24.04.2009</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/04/sendung-nachtcafe-vom-24042009/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 10:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Massenmedien]]></category>
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		<category><![CDATA[Verwahrlosung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der SWR-3 Sendung Nachtcafé vom 24.04.2009 ging es um die Ursachen und Konsequenzen der Gewaltexzesse von Jugendlichen. Anlass zur Sendung gaben das Schulmassaker in Winnenden und der Vierfachmord in Eislingen, die beide in Baden-Württemberg stattgefunden haben.
Die Sendung Nachtcafé behandelte schon mehrfach Themen aus den Bereichen Bildung, Erziehung, Gesellschaft und Medien. In der Regel werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.swr.de/nachtcafe/-/id=200198/nid=200198/did=4615960/11jwfjb/index.html" title="Nachtcafe 24.04.09" >SWR-3 Sendung Nachtcafé vom 24.04.2009</a> ging es um die Ursachen und Konsequenzen der Gewaltexzesse von Jugendlichen. Anlass zur Sendung gaben das Schulmassaker in Winnenden und der Vierfachmord in Eislingen, die beide in Baden-Württemberg stattgefunden haben.</p>
<p>Die Sendung Nachtcafé behandelte schon mehrfach Themen aus den Bereichen Bildung, Erziehung, Gesellschaft und Medien. In der Regel werden diese Themen auch mit einem gewisen Tiefgang behandelt. Man hat das Gefühl, dass sich Moderator Wieland Backes auf ein Thema vorbereitet,  nachhakt und auch nicht so schnell locker lässt. Leider war die gestrige Sendung in dieser Hinsicht kein grosser Glanzpunkt. Moderator Backes bediente die klassischen Medienklischees und sprach mehrfach von &#8220;Waffenlobby&#8221; und &#8220;gewalttätigen Sportschützen&#8221;. Da wo es wirklich hätte in die Tiefe gehen können &#8211; zwei Gesprächsgäste hatten das Stichwort &#8220;Wohlstandsverwahrlosung&#8221; als Ursache genannt &#8211; ging der Moderator nicht darauf ein. Vom Baden-Württemberger Innenminister Heriber Rech wurden auch keine konkreten Konsequenzen aus den Ereignissen erfragt. Die ansonsten gut ausgewählten Gesprächsgäste haben am ehesten zu einer differenzierten Sichtweise beigetragen und damit letztendlich die Sendung gerettet und empfehlenswert gemacht.</p>
<p>Programmhinweis: Für den 8. Mai ist eine Nachtcafé-Sendung mit dem Titel &#8220;Arme kleine Tyrannen &#8211; was rettet unsere Kinder?&#8221; angekündigt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schülerzentrierter Unterricht</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/04/schulerzentrierter-unterricht/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 16:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Carl Rogers war der Begründer der klientzentrierten Gesprächstherapie. Diese wissenschaftlich anerkannte Therapieform beruht auf den drei Pfeilern Wertschätzung, Empathie und Echtheit. Der Therapeut muss diese Grundhaltungen dem Klienten entgegenbringen um positive Veränderungen bzw. Lernprozesse anstossen zu können. Ziel ist die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts.
Um ein positives Selbstkonzept schon in der Kindheit zu fördern, sind nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Rogers" title="Carl Rogers"  target="_self">Carl Rogers</a> war der Begründer der <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klientenzentrierte_Psychotherapie" title="Klientenzentrierte Psychotherapie"  target="_self">klientzentrierten Gesprächstherapie</a>. Diese wissenschaftlich anerkannte Therapieform beruht auf den drei Pfeilern <strong>Wertschätzung</strong>, <strong>Empathie </strong>und <strong>Echtheit</strong>. Der Therapeut muss diese Grundhaltungen dem Klienten entgegenbringen um positive Veränderungen bzw. Lernprozesse anstossen zu können. Ziel ist die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts.</p>
<p>Um ein positives Selbstkonzept schon in der Kindheit zu fördern, sind nach Rogers, neben den drei bereits genannten, weitere Faktoren von Bedeutung:</p>
<ul>
<li><strong>Autonomie</strong>: Unterstützung der freien Entfaltung. Ständige Bevormundung, Kontrolle, Überprüfung und Zwang sind zu vermeiden.</li>
<li><strong>Anregung und Unterstützung</strong></li>
<li><strong>Sicherheit, Geborgenheit und Zuverlässigkeit</strong></li>
<li><strong>Zulassen von Gefühlen</strong></li>
</ul>
<p>Carl Rogers hatte dabei in erster Linie die Eltern im Blickfeld. Es liegt für mich auf der Hand diesen Ansatz auch auf die Schule zu übertragen und einen &#8220;schülerzentrierten Unterricht&#8221; zu fordern. Kommen doch gerade die genannten Faktoren im heutigen Schulalltag viel zu kurz. Bei der Auswahl von angehenden Lehrern müsste auf entsprechende Grundfähigkeiten geachtet werden, die während der Ausbildung vertieft und systematisiert werden könnten. Schulpsychologen könnten die Lehrer später im Schulalltag unterstützend beraten und eine <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Supervision" title="Supervision"  target="_self">Supervision</a> offerieren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Psychische Verwahrlosung</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/03/psychische-verwahrlosung/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 19:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
		<category><![CDATA[Verwahrlosung]]></category>

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		<description><![CDATA[In Winnenden ist gestern der dritte Amoklauf an einer Schule in Deutschland innerhalb von sieben Jahren passiert. Tathergang und erste Angaben zur Person des Täters (s. NZZ-Online-Artikel) deuten auf eine psychische Verwahrlosung bzw. Wohlstandsverwahrlosung hin.
Meiner Ansicht nach sind Amokläufe nur die Spitze des Eisbergs der psychischen Verwahrlosung in unserer Gesellschaft. Komasaufen, Mobbing, Gewaltexzesse, Computerspielsucht, unbegrenzter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Winnenden ist gestern der dritte Amoklauf an einer Schule in Deutschland innerhalb von sieben Jahren passiert. Tathergang und erste Angaben zur Person des Täters (s. <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/amoklauf_winnenden_1.2186788.html" title="Amoklauf in Winnenden" >NZZ-Online-Artikel</a>) deuten auf eine psychische <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verwahrlosung" title="Verwahrlosung" >Verwahrlosung</a> bzw. Wohlstandsverwahrlosung hin.</p>
<p>Meiner Ansicht nach sind Amokläufe nur die Spitze des Eisbergs der psychischen Verwahrlosung in unserer Gesellschaft. Komasaufen, Mobbing, Gewaltexzesse, Computerspielsucht, unbegrenzter Medienkonsum, Essstörungen sind nur die Symptome und Verstärker dieser psychischen Verwahrlosung von Kindern und Jugendlichen. Psychische Verwahrlosung führt zu einem Mangel an Mitgefühl, Aggressivität, Bindungsunfähigkeit und Vereinsamung. Die Ursachen liegen vor allem in mangelnder Zuwendung, Wertschätzung und ganz allgemein in Erziehungsdefiziten. Dies allein den Eltern anzulasten greift meiner Meinung nach zu kurz. Auch in der Schule muss psychische Verwahrlosung verhindert oder zumindest erkannt und gegengesteuert werden. Es ist die Pflicht der Politik dafür die Rahmenbedingungen und die finanziellen Mittel bereit zu stellen. Nach dem Amoklauf von Erfurt wurden die Gesetze verschärft, was populär und billig ist. Aber wir haben jetzt schmerzlich erfahren müssen, dass dies offenbar nicht ausreicht. In anderen europäischen Ländern gibt es auch psychisch verwahrloste Kinder und Jugendliche. Man sollte aber einmal der Frage nachgehen, warum dort diese extremen Ausbrüche der Gewalt nicht oder nur sehr selten stattfinden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bedingungsloses Grundeinkommen und Bildung</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/02/bedingungsloses-grundeinkommen-und-bildung/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 14:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[grundeinkommen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit einer Bundestags-Petition der Tagesmutter Susanne Wiest, wird derzeit wieder das bedingungslose Grundeinkommen zum Thema. Das Für und Wider eines bedingungslossen Grundeinkommens wird meist im Zusammenhang mit Wirtschaft, Steuern und Finanzen diskutiert. Aber wie würde sich ein bedingungsloses Grundeinkommen auf die Bildung einer Gesellschaft auswirken? Ich stelle hier mal ein paar Hypothesen auf:
Mögliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit einer <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422" title="Petition Grundeinkommen" >Bundestags-Petition</a> der Tagesmutter Susanne Wiest, wird derzeit wieder das <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen" title="Bedingungsloses Grundeinkommen" >bedingungslose Grundeinkommen</a> zum Thema. Das Für und Wider eines bedingungslossen Grundeinkommens wird meist im Zusammenhang mit Wirtschaft, Steuern und Finanzen diskutiert. Aber wie würde sich ein bedingungsloses Grundeinkommen auf die Bildung einer Gesellschaft auswirken? Ich stelle hier mal ein paar Hypothesen auf:</p>
<p>Mögliche Vorteile:</p>
<ul>
<li>Eltern hätten wieder mehr Zeit für die Erziehung ihrer Kinder.</li>
<li>Lehrer könnten sich mehr um die Bildung als um die Erziehung der Schüler kümmern.</li>
<li>Der von der <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/PISA-Studien" title="Pisa-Studie" >PISA-Studie</a> belegte starke Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungserfolg würde sich mindern.</li>
<li>Die Arbeit der vielen ehrenamtlich in der Bildung tätigen Personen, würde auf eine wirtschaftliche Grundlage gestellt werden und könnte zunehmen.</li>
</ul>
<p>Mögliche Nachteile:</p>
<ul>
<li>Die Motivation für eine gute Schulbildung könnte sinken, weil die spätere Erwerbstätigkeit keine unbedingte Notwendigkeit mehr wäre.</li>
</ul>
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