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	<title>edu-weblog &#187; Politik</title>
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	<description>Bildung und Medien</description>
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		<title>Bildungsbericht Schweiz 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 08:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF&#124;CSRE hat Anfang Februar den Bildungsbericht Schweiz 2010 vorgestellt. Der Bericht enthält eine Fülle von Daten. Besonders interessant sind die langfristigen Entwicklungstrends. Zum Beispiel zeigen sich beim Bildungsniveau der Migranten signifikante Veränderungen. Während bis in die 90er Jahre ca. 60% der zuziehenden Migranten keine Berufsausbildung hatten und nur um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF|CSRE hat Anfang Februar den <a href="http://www.skbf-csre.ch/fileadmin/files/pdf/bildungsmonitoring/epaper_bildungsbericht2010de/index.html" title="Bildungsbericht Schweiz 2010" >Bildungsbericht Schweiz 2010</a> vorgestellt. Der Bericht enthält eine Fülle von Daten. Besonders interessant sind die langfristigen Entwicklungstrends. Zum Beispiel zeigen sich beim Bildungsniveau der Migranten signifikante Veränderungen. Während bis in die 90er Jahre ca. 60% der zuziehenden Migranten keine Berufsausbildung hatten und nur um die 10% über einen Hochschulabschluss verfügten, hat sich das Bild seit 2000 gewandelt. Zwischen 2005 und 2007 konnten rund 60% der neuen Migranten einen tertiären Bildungsabschluss nachweisen, was etwa doppelt so hoch ist wie bei der einheimischen Schweizer Bevölkerung. Wobei dieser Sachverhalt durch die unterschiedlichen Schulsysteme relativiert werden muss. So werden im Ausland viele Berufsausbildungen über ein Hochschulstudium vermittelt, während vergleichbare Berufsausbildungen  in der Schweiz über eine Lehre erworben werden.</p>
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		<title>Ausbildungsniveau und Berufschancen für Migrantenkinder</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 07:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachkommen von Einwanderern haben in Deutschland und Österreich deutlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als junge Menschen mit zumindest einem im Inland geborenen Elternteil. Dies gilt auch, wenn sie das gleiche Bildungsniveau erreichen. In der Schweiz gelingt die Arbeitsmarktintegration der sogenannten „zweiten Generation“ (&#8220;Secondos&#8221;) dagegen vergleichsweise gut. Das ist das Fazit einer Vergleichsstudie zur Arbeitsmarktintegration der Organisation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachkommen von Einwanderern haben in Deutschland und Österreich deutlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als junge Menschen mit zumindest einem im Inland geborenen Elternteil. Dies gilt auch, wenn sie das gleiche Bildungsniveau erreichen. In der Schweiz gelingt die Arbeitsmarktintegration der sogenannten „zweiten Generation“ (&#8220;Secondos&#8221;) dagegen vergleichsweise gut. Das ist das Fazit einer <a href="http://www.oecd.org/dataoecd/62/35/43903354.pdf" title="Studie zur Arbeitsmarktintegration"  target="_blank">Vergleichsstudie zur Arbeitsmarktintegration</a> der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).</p>
<p><img class="size-full wp-image-285 alignnone" title="Migrationsstudie" src="http://edu-weblog.net/wp-content/uploads/2009/10/43882127Migrationsstudie_Grafik2.gif" alt="Quelle: OECD" width="484" height="312" /></p>
<p>Grafik: OECD</p>
<p>In Deutschland ist bei den 20 bis 29-Jährigen &#8221;Secondos&#8221; der Anteil der Geringqualifizierten ohne Abitur oder abgeschlossene Berufsausbildung doppelt so hoch wie in der gleichen Altersgruppe ohne Migrationshintergrund, in Österreich sogar dreimal so hoch. Dies korreliert mit den Ergebnissen der PISA-Studie, die ergab dass in Deutschland und Österreich insbesondere die Secondos grosse schulische Defizite aufweisen. Während das deutsche Berufsbildungssystem diese schulischen Defizite etwas kompensieren kann, ergeben sich in Österreich sogar noch grössere Defizite bei der Berufsausbildung.</p>
<p>Während sich diese Tendenzen auch in anderen europäischen Ländern wie zum Beispiel Dänemark oder Belgien zeigen, sieht es in der Schweiz anders aus. Zwar schneiden auch hier die Secondos beim Pisa-Test etwas schlechter ab, aber der Anteil der Geringqualifizierten liegt auf dem gleichen niedrigen Niveau wie bei der Vergleichsgruppe ohne Migrationshintergrund.</p>
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		<title>Die Zukunft der schulischen Erziehung</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/09/die-zukunft-der-schulischen-erziehung/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 10:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<category><![CDATA[Ganztagsschule]]></category>

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		<description><![CDATA[In der SWR2-Radiosendung Die Zukunft der schulischen Erziehung plädiert Dr. Bernhard Bueb, der ehemalige Leiter des Elitegymnasiums Schloss Salem für die folgenden Ziele:

Flächendeckende und verpflichtende Einführung der Ganztagsschule
Änderung von Selbstverständnis und Rolle der Lehrer
Verbindliche Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern
Übernahme von Führungsaufgaben der Schulleiter gegenüber den Lehrern

Die Ganztagsschule soll nach Bueb nicht dazu verwendet werden, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der SWR2-Radiosendung <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=5203866/19m0j2n/index.html" title="SWR2 Wissen" >Die Zukunft der schulischen Erziehung</a> plädiert Dr. Bernhard Bueb, der ehemalige Leiter des Elitegymnasiums Schloss Salem für die folgenden Ziele:</p>
<ul>
<li>Flächendeckende und verpflichtende Einführung der Ganztagsschule</li>
<li>Änderung von Selbstverständnis und Rolle der Lehrer</li>
<li>Verbindliche Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern</li>
<li>Übernahme von Führungsaufgaben der Schulleiter gegenüber den Lehrern</li>
</ul>
<p>Die Ganztagsschule soll nach Bueb nicht dazu verwendet werden, den Unterricht auch auf den Nachmittag auszudehnen, so wie es gerade beim achtjährigen Gymnasium passiert, wo der Unterrichtsstoff von neun Jahren in acht Jahren bewältigt werden soll. In Deutschland wird Bildung traditionell als die Beherrschung einer messbaren Wissensmenge definiert. Bueb möchte einen anderen Bildungsbegriff:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein gebildeter Mensch ruht in sich, weil er sich akzeptiert und daher andere akzeptiert, er vergleicht sich nicht ständig mit anderen, er öffnet sich mutig und neugierig der Welt, er kann sich distanziert sehen und nimmt sich nicht so wichtig, er begegnet den Menschen frei und unabhängig, er fühlt sich Werten verpflichtet, die er begründen kann und für die er einsteht und er richtet nicht über andere, weil er sich nicht über andere erhebt. Diese Haltung kann er in einer Gemeinschaft unter der Führung von Erwachsenen erwerben, im Unterricht, aber ebenso in vielfältigen Formen des Spiels am Nachmittag.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Rolle des Lehrers muss neu definiert werden, weil das bisherige Modell zur Vereinzelung führt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Lehrer sind Einzelkämpfer und gestalten wie individuelle Künstler ihren Unterricht nach eigenem Gutdünken. Was guter Unterricht ist, bestimmen sie selbst. Diese Autonomie gewährt ihnen das Gesetzt, sie führt aber zur Vereinzelung. Ein Lehrer kann dreißig Jahre lang schlechten Unterricht geben, ihn aber selbst für gut halten und niemand wird Einspruch erheben, solange er die formalen Bedingungen erfüllt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Um dieses sich selbst immunisierende System zu verändern, schlägt Bueb die Einholung von regelmässigem Feedback durch die Schüler vor. Einmal im Jahr soll jeder Schüler die Qualität des Unterrichts in Form eines Fragebogens beurteilen, aber nicht anonym. Dies wird in einigen Schweizer Kantonen bereits so praktiziert. Der Schulleiter hat damit ein Führungsinstrument in der Hand, das als Grundlage für ein Gespräch mit dem Lehrer dient. Ein jährliches Gespräch zwischen Lehrer und Schulleiter sollte Pflicht werden. Eine Forderung, die nicht zuviel verlangt sein dürfte, gehört doch ein regelmässiges Mitarbeitergespräch in den meisten Unternehmen schon seit längerem zu den routinemässigen Führungsaufgaben.</p>
<p>Die Ganztagsschule könnte auch die Chance bieten zu einem Miteinander von Lehrern und Eltern zu kommen. Statt bei gegenseitigen Schuldzuweisungen stehen zu bleiben, könnten die Nachmittage dazu genutzt werden, die Eltern einzubeziehen und zu beraten.</p>
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		<title>Bildung auf einen Blick 2009</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 08:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[OECD]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die OECD-Studie Bildung auf einen Blick 2009 zeigt unter anderem die Ausgaben der Länder für Bildung im Jahr 2006 im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Danach befindet sich Deutschland auf dem fünftletzten Platz, weil es gerade einmal 4,8% des BIP für Bildung ausgibt. Der Durchschnitt der OECD-Länder liegt bei 6,1% des BIP. Nur Irland, Spanien, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die OECD-Studie <a href="http://www.oecd.org/dataoecd/44/38/43645629.pdf" title="Bildung auf einem Blick 2009"  target="_blank">Bildung auf einen Blick 2009</a> zeigt unter anderem die Ausgaben der Länder für Bildung im Jahr 2006 im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Danach befindet sich Deutschland auf dem fünftletzten Platz, weil es gerade einmal 4,8% des BIP für Bildung ausgibt. Der Durchschnitt der OECD-Länder liegt bei 6,1% des BIP. Nur Irland, Spanien, die slowakische Republik und die Türkei leisten sich noch geringere Bildungsausgaben als Deutschland. Die Schweiz gibt immerhin 5,9% und Österreich 5,5% des BIP für Bildung aus. Island, USA, Korea und Dänemark haben am meisten in die Bildung investiert und jeweils mehr als 7% des BIP aufgewendet.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-273" title="OECD_Bildungsausgaben_2006" src="http://edu-weblog.net/wp-content/uploads/2009/09/OECD_Bildungsausgaben_2006.png" alt="OECD_Bildungsausgaben_2006" width="490" height="318" /></p>
<p>Grafik: OECD</p>
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		<title>Was halten Eltern von der Bildungspolitik?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 08:16:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frühbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Auftrag der Zeitschrift &#8220;Eltern&#8221; hat forsa eine Umfrage unter 1000 Eltern von minderjährigen Kindern durchgeführt: Eltern-Studie. Daraus geht eine starke Unzufriedenheit mit der deutschen Bildungs- und Familienpolitik hervor. Die wichtigsten Ergebnisse:

Ein einheitliches Bildungssystem über Ländergrenzen hinweg, wünschen sich 91% der Umfrageteilnehmer.
68% der Befragten halten das deutsche Bildungssystem für veraltet.
Für 64% der Eltern erfolgt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Auftrag der Zeitschrift &#8220;Eltern&#8221; hat forsa eine Umfrage unter 1000 Eltern von minderjährigen Kindern durchgeführt: <a href="http://www.eltern.de/images/pdf/forsa_ELTERN-Studie.pdf" title="Eltern-Studie"  target="_blank">Eltern-Studie</a>. Daraus geht eine starke Unzufriedenheit mit der deutschen Bildungs- und Familienpolitik hervor. Die wichtigsten Ergebnisse:</p>
<ul>
<li>Ein einheitliches Bildungssystem über Ländergrenzen hinweg, wünschen sich 91% der Umfrageteilnehmer.</li>
<li>68% der Befragten halten das deutsche Bildungssystem für veraltet.</li>
<li>Für 64% der Eltern erfolgt die Trennung der Kinder in verschiedene Schulformen zu früh.</li>
<li>57% der Umfrageteilnehmer wünschen sich eine bessere Versorgung mit Ganztagsschulen.</li>
<li>Ebenfalls 57% halten die vorschulische Förderung für unzureichend.</li>
<li>55% der Mütter und Väter haben Probleme mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.</li>
<li>54% der Eltern geben an, ihre Kinder lieber auf private Schulen schicken zu wollen, falls sie es sich leisten könnten.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Laptop für jedes Kind</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/08/ein-laptop-fur-jedes-kind/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 16:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Die US-amerikanische Non-Profit-Organisation OLPC (One Laptop per Child) hat zusammen mit dem Massachusetts Institute of Technology und verschiedenen Hard- und Softwareunternehmen den XO-Laptop (100-Dollar-Laptop), einen kostengünstigen, portablen Computer entwickelt.

Foto: One Laptop per Child
Der XO-Laptop basiert auf einem AMD-Prozessor und dem Open-Source-Betriebssystem Linux. Die Hardware ermöglicht den Aufbau eines Funknetzwerkes (WLAN) ohne das zusätzliche Hardware (Router) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Non-Profit-Organisation <a href="http://www.laptop.org" title="One Laptop per Child" >OLPC</a> (One Laptop per Child) hat zusammen mit dem Massachusetts Institute of Technology und verschiedenen Hard- und Softwareunternehmen den <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OLPC_XO-1" title="XO-Laptop" >XO-Laptop</a> (100-Dollar-Laptop), einen kostengünstigen, portablen Computer entwickelt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-252" title="XO" src="http://edu-weblog.net/wp-content/uploads/2009/08/Xo_olpc.jpg" alt="XO" width="426" height="370" /></p>
<p>Foto: One Laptop per Child</p>
<p>Der XO-Laptop basiert auf einem AMD-Prozessor und dem Open-Source-Betriebssystem Linux. Die Hardware ermöglicht den Aufbau eines Funknetzwerkes (WLAN) ohne das zusätzliche Hardware (Router) notwendig ist. Viel Wert wurde auf hohe Energieeffizienz gelegt. Ist kein Strom aus der Steckdose vorhanden, kann der Akku über eine zusätzliche Handkurbel aufgeladen werden.</p>
<p>Neben eigens entwickelter Anwendungs-Software (Textbearbeitung, Grafikerstellung, Mediaplayer usw.) gibt es eine Reihe von Lernmaterialien. OLPC stellt die seit Projektstart im Jahr 2005 entwickelte Software der Allgemeinheit uneingeschränkt und kostenlos zur Verfügung (Open Source).</p>
<p>Neben der Verbesserung der Schulbildung zielt das Projekts langfristig darauf, die wachsende &#8220;digitale Kluft&#8221; der Industrieländer gegenüber den Entwicklungs- und Schwellenländern zu schließen. Durch seinen geringen Preis soll der XO-Laptop möglichst allen Bevölkerungsschichten den Zugang in das Internet und zu E-Learning erlauben.</p>
<p>Bis jetzt wurden über 540&#8242;000 XO-Laptops ausgeliefert. Vor allem in lateinamerikanischen Ländern wie Uruguay, Peru, Mexico usw. werden in den Schulen sehr viele XO-Laptops eingesetzt. Für einen vermehrten Einsatz in Afrika und Asien müsste wohl der Preis noch weiter sinken.</p>
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		<title>Arbeiten im Kindergarten &#8211; hart und unfair?</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/06/arbeiten-im-kindergarten-hart-und-unfair/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 07:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Frühbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Frühförderung]]></category>
		<category><![CDATA[kindergarten]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 17.06.2009 wurde in der ARD die Sendung &#8220;Hart aber fair: Zweiklassen-Gesellschaft schon im Kindergarten?&#8221; ausgestrahlt. Hintergrund sind die Forderungen und Streiks von deutschen Erzieherinnen in den letzten Wochen. Es geht dabei um höhere Entlohnung und bessere Gesundheitsvorsorge. In einem Filmbeitrag der Sendung wird der Lohn einer ungelernten Tätigkeit bei der Müllabfuhr dem Lohn einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17.06.2009 wurde in der ARD die Sendung <a href="http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/2582068?pageId=487910&amp;moduleId=561146&amp;categoryId=&amp;goto=&amp;show=" title="Zweiklassen-Gesellschaft im Kindergarten"  target="_blank">&#8220;Hart aber fair: Zweiklassen-Gesellschaft schon im Kindergarten?&#8221;</a> ausgestrahlt. Hintergrund sind die Forderungen und Streiks von deutschen Erzieherinnen in den letzten Wochen. Es geht dabei um höhere Entlohnung und bessere Gesundheitsvorsorge. In einem Filmbeitrag der Sendung wird der Lohn einer ungelernten Tätigkeit bei der Müllabfuhr dem Lohn einer gelernten Erzieherin im Kindergarten gegenüber gestellt: Während bei der Müllabfuhr 2&#8242;595 Euro verdient werden, sind es im kommunalen Kindergarten nur 2&#8242;130 Euro. Dazu kommen noch veraltete oder fehlende Ausstattungen in vielen Kindertagesstätten. Vor allem in Städten gibt es Kindergärten, wo kaum mehr ein Kind Deutsch als Muttersprache spricht. Dies alles führt zu einem wachsenden Angebot an privaten Betreuungsangeboten, die sich an einer finanzkräftigen Elternklientel orientieren. Geboten wird dort eine gezielte Frühförderung, z. B. englischsprachige Lerninhalte. Gehirn- und Lernforscher <a href="http://www.uni-ulm.de/klinik/psychiatrie3/leitung.html" title="Prof. Manfred Spitzer"  target="_blank">Prof. Manfred Spitzer</a> nimmt eine recht kritische Haltung zu rein kognitiven Fördermassnahmen ein, die dem Kind zu wenig Zeit für Musse und Spiel lassen. Seine Argumente:</p>
<ul>
<li>Kinder brauchen in diesem Alter Ruhe- und Spielphasen, um Erlerntes dauerhaft konsolidieren zu können.</li>
<li>Spiel- und Balgphasen führen zu einer Förderung der &#8220;Hardware&#8221;: Einer besseren Ausbildung des Nervensystems.</li>
</ul>
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		<title>Sendung Nachtcafé vom 24.04.2009</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/04/sendung-nachtcafe-vom-24042009/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 10:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[In der SWR-3 Sendung Nachtcafé vom 24.04.2009 ging es um die Ursachen und Konsequenzen der Gewaltexzesse von Jugendlichen. Anlass zur Sendung gaben das Schulmassaker in Winnenden und der Vierfachmord in Eislingen, die beide in Baden-Württemberg stattgefunden haben.
Die Sendung Nachtcafé behandelte schon mehrfach Themen aus den Bereichen Bildung, Erziehung, Gesellschaft und Medien. In der Regel werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.swr.de/nachtcafe/-/id=200198/nid=200198/did=4615960/11jwfjb/index.html" title="Nachtcafe 24.04.09" >SWR-3 Sendung Nachtcafé vom 24.04.2009</a> ging es um die Ursachen und Konsequenzen der Gewaltexzesse von Jugendlichen. Anlass zur Sendung gaben das Schulmassaker in Winnenden und der Vierfachmord in Eislingen, die beide in Baden-Württemberg stattgefunden haben.</p>
<p>Die Sendung Nachtcafé behandelte schon mehrfach Themen aus den Bereichen Bildung, Erziehung, Gesellschaft und Medien. In der Regel werden diese Themen auch mit einem gewisen Tiefgang behandelt. Man hat das Gefühl, dass sich Moderator Wieland Backes auf ein Thema vorbereitet,  nachhakt und auch nicht so schnell locker lässt. Leider war die gestrige Sendung in dieser Hinsicht kein grosser Glanzpunkt. Moderator Backes bediente die klassischen Medienklischees und sprach mehrfach von &#8220;Waffenlobby&#8221; und &#8220;gewalttätigen Sportschützen&#8221;. Da wo es wirklich hätte in die Tiefe gehen können &#8211; zwei Gesprächsgäste hatten das Stichwort &#8220;Wohlstandsverwahrlosung&#8221; als Ursache genannt &#8211; ging der Moderator nicht darauf ein. Vom Baden-Württemberger Innenminister Heriber Rech wurden auch keine konkreten Konsequenzen aus den Ereignissen erfragt. Die ansonsten gut ausgewählten Gesprächsgäste haben am ehesten zu einer differenzierten Sichtweise beigetragen und damit letztendlich die Sendung gerettet und empfehlenswert gemacht.</p>
<p>Programmhinweis: Für den 8. Mai ist eine Nachtcafé-Sendung mit dem Titel &#8220;Arme kleine Tyrannen &#8211; was rettet unsere Kinder?&#8221; angekündigt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schulpsychologen</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 11:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit dem Amoklauf in Winnenden bekommt die Berufsgruppe der Psychologen wieder viel mediale Aufmerksamkeit. Zum einen die Psychotherapeuten, welche die  Traumata der Augenzeugen behandeln und die Verwandten und Bekannten der Opfer betreuen. Zum anderen die Schulpsychologen, die für eine Prävention solcher Ereignisse sorgen könnten. Aber in Deutschland hat ein Schüler wenig Gelegenheit einen Schulpsychologen überhaupt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Amoklauf in Winnenden bekommt die Berufsgruppe der Psychologen wieder viel mediale Aufmerksamkeit. Zum einen die Psychotherapeuten, welche die  Traumata der Augenzeugen behandeln und die Verwandten und Bekannten der Opfer betreuen. Zum anderen die Schulpsychologen, die für eine Prävention solcher Ereignisse sorgen könnten. Aber in Deutschland hat ein Schüler wenig Gelegenheit einen Schulpsychologen überhaupt zu Gesicht zu bekommen (s. <a href="http://www.wdr.de/tv/monitor//presse/2008/080904.php5" title="Schulpsychologen" >Monitor-Online-Beitrag</a>). Im Jahr 2008 gab es einen Schulpsychologen für mehr als 16.000 Schüler. Länder wie Dänemark, Schweiz aber auch Griechenland oder Russland leisten sich einen wesentlich höheren Prozentsatz an Schulpsychologen. Bereits 1974 empfahl die Bund-Länder-Kommission ein Verhältnis von 5000 Schülern pro Schulpychologe. Von diesem Ziel sind die meisten Bundesländer himmelweit entfernt (s. <a href="http://www.schulpsychologie.de/ww3ee/bin/101505-555850-1-2008_berufsprofil_2_auflage_internet.pdf" title="Schulpychologie in Deutschland" >Versorgungszahlen vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen</a>). In Niedersachsen kommen mehr als 26.000 Schüler auf einen Schulpsychologen. Das im Ländervergleich relativ wohlhabende Baden-Württemberg liegt an drittletzter Stelle (16.993 Schüler pro Schulpsychologe). Dies ist meiner Meinung nach ein unglaubliches Armutszeugnis, zumal schon nach dem Amoklauf in Erfurt im Jahr 2002 ein dringender Bedarf für mehr Schulpsychologen erkannt wurde. Übrigens liegt Erfurt im Bundesland Thüringen, das in der Versorgungsstatistik von 2008 am viertletzter Stelle steht (16.944 Schüler pro Schulpsychologe). Für mich stellt sich die Frage nach den Gründen für diese Misere. Meine Vermutungen: Gegenüber anderen Interessenverbänden ist der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) relativ schwach und kann sich bei den Politikern nur schwer <a href="http://www.bdp-verband.org/bdp/presse/2008/12_bildung.html" title="Bildungsgipfel" >Gehör</a> verschaffen. Auf der anderen Seite scheinen sich Kultus- bzw. Bildungsminister mehr für <a href="http://bildungsklick.de/pm/64841/schavan-exzellenzinitiative-sorgt-fuer-positive-dynamik/" title="Exzellenzinitiative" >Exzellenzinitiativen</a> und <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,425744,00.html" title="Kopftuch" >Kopftücher an Schulen</a> zu interessieren.</p>
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		<title>Psychische Verwahrlosung</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 19:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Winnenden ist gestern der dritte Amoklauf an einer Schule in Deutschland innerhalb von sieben Jahren passiert. Tathergang und erste Angaben zur Person des Täters (s. NZZ-Online-Artikel) deuten auf eine psychische Verwahrlosung bzw. Wohlstandsverwahrlosung hin.
Meiner Ansicht nach sind Amokläufe nur die Spitze des Eisbergs der psychischen Verwahrlosung in unserer Gesellschaft. Komasaufen, Mobbing, Gewaltexzesse, Computerspielsucht, unbegrenzter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Winnenden ist gestern der dritte Amoklauf an einer Schule in Deutschland innerhalb von sieben Jahren passiert. Tathergang und erste Angaben zur Person des Täters (s. <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/amoklauf_winnenden_1.2186788.html" title="Amoklauf in Winnenden" >NZZ-Online-Artikel</a>) deuten auf eine psychische <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verwahrlosung" title="Verwahrlosung" >Verwahrlosung</a> bzw. Wohlstandsverwahrlosung hin.</p>
<p>Meiner Ansicht nach sind Amokläufe nur die Spitze des Eisbergs der psychischen Verwahrlosung in unserer Gesellschaft. Komasaufen, Mobbing, Gewaltexzesse, Computerspielsucht, unbegrenzter Medienkonsum, Essstörungen sind nur die Symptome und Verstärker dieser psychischen Verwahrlosung von Kindern und Jugendlichen. Psychische Verwahrlosung führt zu einem Mangel an Mitgefühl, Aggressivität, Bindungsunfähigkeit und Vereinsamung. Die Ursachen liegen vor allem in mangelnder Zuwendung, Wertschätzung und ganz allgemein in Erziehungsdefiziten. Dies allein den Eltern anzulasten greift meiner Meinung nach zu kurz. Auch in der Schule muss psychische Verwahrlosung verhindert oder zumindest erkannt und gegengesteuert werden. Es ist die Pflicht der Politik dafür die Rahmenbedingungen und die finanziellen Mittel bereit zu stellen. Nach dem Amoklauf von Erfurt wurden die Gesetze verschärft, was populär und billig ist. Aber wir haben jetzt schmerzlich erfahren müssen, dass dies offenbar nicht ausreicht. In anderen europäischen Ländern gibt es auch psychisch verwahrloste Kinder und Jugendliche. Man sollte aber einmal der Frage nachgehen, warum dort diese extremen Ausbrüche der Gewalt nicht oder nur sehr selten stattfinden.</p>
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