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	<title>edu-weblog &#187; Psychologie</title>
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		<title>Online Orthografie trainieren</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 06:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Lernplattform www.orthografietrainer.de bietet eine kostenlose und werbefreie Möglichkeit, die eigenen Fertigkeiten und das Gefühl für Rechtschreibung zu verbessern. Wird ein Fehler gemacht, gibt das Lernprogramm gezielt mehr Material, um entsprechende Schwächen zu beheben. Dagegen werden Inhalte, die beherrscht werden schneller durchlaufen. Das Ziel hinter diesem adaptiven e-Learning-Ansatz ist es, wissenschaftliche Daten zu sammeln, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lernplattform <a href="http://www.orthografietrainer.de" title="Orthographietrainer" >www.orthografietrainer.de</a> bietet eine kostenlose und werbefreie Möglichkeit, die eigenen Fertigkeiten und das Gefühl für Rechtschreibung zu verbessern. Wird ein Fehler gemacht, gibt das Lernprogramm gezielt mehr Material, um entsprechende Schwächen zu beheben. Dagegen werden Inhalte, die beherrscht werden schneller durchlaufen. Das Ziel hinter diesem adaptiven e-Learning-Ansatz ist es, wissenschaftliche Daten zu sammeln, um daraus eine Verbesserung des Rechtschreibunterrichts zu ermöglichen. Theoretischer Hintergrund ist die Theorie des impliziten Lernens, nach der auch ohne Beteiligung des Bewusstseins gelernt werden kann, wenn genug Aufmerksamkeit auf den Lerninhalt besteht. Im Bezug auf die Orthografie würde das bedeuten, dass weniger das Lernen der Regeln zum Erfolg führt als vielmehr die Einübung und Anwendung dieser Regeln.  Weiter lernpsychologische Überlegungen zielen auf die Verkürzung des Feedbacks nach Rechtschreibfehlern. Während beim klassischen Unterricht die Fehlerrückmeldung nach Tagen erfolgt und damit das Lernen aus Fehlern erschwert, erfolgt das Feedback beim E-Learning direkt nach der Schreibung.</p>
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		<title>Dresscode für Lehrer?</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/11/dresscode-fur-lehrer/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 11:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer kann aus seiner Schulzeit keine Anekdoten über Lehrer mit merkwürdiger Kleidung erzählen? Gab es da nicht die Englischlehrerin, die auf einem Bauernhof lebte und ab und zu vergass die Gummistiefel gegen anderes Schuhwerk zu tauschen? Oder der frischgebackene Lehrer, der mit abgewetzter Jeans und Palästinensertuch um den Hals ins Klassenzimmer trat. Auf der konservativen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kann aus seiner Schulzeit keine Anekdoten über Lehrer mit merkwürdiger Kleidung erzählen? Gab es da nicht die Englischlehrerin, die auf einem Bauernhof lebte und ab und zu vergass die Gummistiefel gegen anderes Schuhwerk zu tauschen? Oder der frischgebackene Lehrer, der mit abgewetzter Jeans und Palästinensertuch um den Hals ins Klassenzimmer trat. Auf der konservativen Seite des Spektrums gab es den Physiklehrer, der jeden Tag mit Querbinder (Fliege) die Tafel vollschrieb.</p>
<p>In gewisser Hinsicht ist die Lehrerkleidung ein Spiegelbild der Gesellschaft. Es wird aber auch eine durchschnittliche Tendenz zum Schlabberlook bei der Lehrerschaft attestiert (s. NZZ, <em>Kleider machen Lehrer</em>, 16. Nov. 2009, S. 38). Zum Teil legen die Schüler mehr Wert auf ein gepflegtes Äusseres als ihre Lehrer.  Dann gibt es jene Lehrer, die sich an der Kleidung ihrer Schüler orientieren und mit knappen T-Shirts oder Kapuzenjacken ihre textile Empathie unter Beweis stellen.</p>
<p>Über das Für und Wieder von Schulinformen für Schüler wurde schon viel diskutiert. Die Diskussion über die angemessene Kleidung von Lehrern steckt im deutschsprachigen Raum erst in den Anfängen (s. <a href="http://www.bildungsdirektion.zh.ch/internet/bi/de/Schulblatt/Schulblatt_2.SubContainerList.SubContainer1.ContentContainerList.0002.DownloadFile.pdf?CFC_cK=1259401138479" title="Schulblatt 1/2009"  target="_blank">Schulblatt des Kanton Zürich 1/2009</a>). In vielen anderen Berufen gibt es einen verbindlichen Dresscode, z.B. bei Polizei und im Gesundheitsbereich. Die siginifikanten Ergebnisse zur Gehorsamsbereitschaft, die das berühmte <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment" title="Milgram-Experiment" >Milgram-Experiment</a> ermittelte, beruhten nicht zuletzt auch auf dem weissen Kittel des Versuchsleiters. Aber wie wirkt sich die Kleidung des Lehrers auf seine Arbeit aus? Dazu gibt es verschiedene Hypothesen, z.B.:</p>
<ul>
<li>Eine angemessene Kleidung signalisiert Wertschätzung gegenüber den Schülern.</li>
<li>Eine nachlässige Kleidung führt zu einem geringeren Respekt der Schüler gegenüber dem Lehrer.</li>
<li>Eine Anpassung an den Kleiderstil der Schüler wird von diesen als unpassende Anbiederung wahrgenommen.</li>
<li>Die Vorbildfunktion des Lehrers wird auch durch dessen Textilkompetenz bestimmt.</li>
<li>Toleranz und die Relativierung von Klischees kann auch durch nonkonformisitische Kleidung gefördert werden.</li>
</ul>
<p>Als Argument für die letztere Hypothese können die Erfolge von <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Scary_Guy" title="The Scary Guy" >&#8220;The Scary Guy&#8221;</a> angeführt werden. Er schaffte es trotz oder wegen seines tätowierten und gepiercten Äusseren, vielen Schülern und Erwachsenen Werte wie Toleranz, Liebe und Anerkennung gegenüber anderen Menschen zu vermitteln.</p>
<p><img class="size-full wp-image-299 alignnone" title="The Scary Guy" src="http://edu-weblog.net/wp-content/uploads/2009/11/SCARY1.jpg" alt="The Scary Guy" width="133" height="200" /><br />
The Scary Guy</p>
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		<title>Funktioniert Gehirndoping?</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/06/funktioniert-gehirndoping/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 07:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirndoping]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmazie]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 21.6.2009 wurde in SWR2 der Radiobeitrag &#8220;Chemisches Neuronentraining &#8211; Die Gefahren des Gehirndoping&#8221; von Dr. Ralph Schumacher, Kognitionswissenschaftler an der ETH  Zürich, gesendet. Er gibt einen Überblick über den derzeitigen Stand der Forschung zum Thema Neuromodulation: Die Beeinflussung von Lernleistungen mittels pharmakologischer oder technischer Interventionen. Er geht dabei auf die folgenden Substanzen bzw. technischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 21.6.2009 wurde in SWR2 der Radiobeitrag &#8220;<a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=4834770/10b5859/index.html" title="Gefahren des Gehirndoping"  target="_blank">Chemisches Neuronentraining &#8211; Die Gefahren des Gehirndoping</a>&#8221; von Dr. Ralph Schumacher, Kognitionswissenschaftler an der ETH  Zürich, gesendet. Er gibt einen Überblick über den derzeitigen Stand der Forschung zum Thema Neuromodulation: Die Beeinflussung von Lernleistungen mittels pharmakologischer oder technischer Interventionen. Er geht dabei auf die folgenden Substanzen bzw. technischen Interventionen ein:</p>
<ul>
<li>Ginkopräparate</li>
<li>Methylphenidat</li>
<li>Donepezil</li>
<li>Modafinil</li>
<li>Levodopa</li>
<li>Gleichstrom</li>
</ul>
<p>Entgegen den Versprechungen der Werbung und den Hoffnungen der schon heute zahlreichen Anwendern von Gehirndoping, konstatiert Schumacher in seinem Fazit, dass es</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230; keine wissenschaftlich belegte pharmakologische oder technische Intervention gibt, die sich zum Gehirndoping eignen würde.&#8221;</p></blockquote>
<p>Er empfieht statt dessen die Anwendung von Methoden der psychologischen Lehr- und Lernforschung, deren hohe Effektivität zweifelsfrei nachgewiesen wurden. Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Konstruktion von Selbsterklärungen: Erklärungen, die man für sich selber entwickelt, um sich einen Sachverhalt verständlich zu machen.</li>
<li>Organisation von Wissen anhand von problemlösungsorientierten Kriterien.</li>
</ul>
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		<title>Sendung Nachtcafé vom 24.04.2009</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/04/sendung-nachtcafe-vom-24042009/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 10:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[In der SWR-3 Sendung Nachtcafé vom 24.04.2009 ging es um die Ursachen und Konsequenzen der Gewaltexzesse von Jugendlichen. Anlass zur Sendung gaben das Schulmassaker in Winnenden und der Vierfachmord in Eislingen, die beide in Baden-Württemberg stattgefunden haben.
Die Sendung Nachtcafé behandelte schon mehrfach Themen aus den Bereichen Bildung, Erziehung, Gesellschaft und Medien. In der Regel werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.swr.de/nachtcafe/-/id=200198/nid=200198/did=4615960/11jwfjb/index.html" title="Nachtcafe 24.04.09" >SWR-3 Sendung Nachtcafé vom 24.04.2009</a> ging es um die Ursachen und Konsequenzen der Gewaltexzesse von Jugendlichen. Anlass zur Sendung gaben das Schulmassaker in Winnenden und der Vierfachmord in Eislingen, die beide in Baden-Württemberg stattgefunden haben.</p>
<p>Die Sendung Nachtcafé behandelte schon mehrfach Themen aus den Bereichen Bildung, Erziehung, Gesellschaft und Medien. In der Regel werden diese Themen auch mit einem gewisen Tiefgang behandelt. Man hat das Gefühl, dass sich Moderator Wieland Backes auf ein Thema vorbereitet,  nachhakt und auch nicht so schnell locker lässt. Leider war die gestrige Sendung in dieser Hinsicht kein grosser Glanzpunkt. Moderator Backes bediente die klassischen Medienklischees und sprach mehrfach von &#8220;Waffenlobby&#8221; und &#8220;gewalttätigen Sportschützen&#8221;. Da wo es wirklich hätte in die Tiefe gehen können &#8211; zwei Gesprächsgäste hatten das Stichwort &#8220;Wohlstandsverwahrlosung&#8221; als Ursache genannt &#8211; ging der Moderator nicht darauf ein. Vom Baden-Württemberger Innenminister Heriber Rech wurden auch keine konkreten Konsequenzen aus den Ereignissen erfragt. Die ansonsten gut ausgewählten Gesprächsgäste haben am ehesten zu einer differenzierten Sichtweise beigetragen und damit letztendlich die Sendung gerettet und empfehlenswert gemacht.</p>
<p>Programmhinweis: Für den 8. Mai ist eine Nachtcafé-Sendung mit dem Titel &#8220;Arme kleine Tyrannen &#8211; was rettet unsere Kinder?&#8221; angekündigt.</p>
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		<title>Schülerzentrierter Unterricht</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/04/schulerzentrierter-unterricht/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 16:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Carl Rogers war der Begründer der klientzentrierten Gesprächstherapie. Diese wissenschaftlich anerkannte Therapieform beruht auf den drei Pfeilern Wertschätzung, Empathie und Echtheit. Der Therapeut muss diese Grundhaltungen dem Klienten entgegenbringen um positive Veränderungen bzw. Lernprozesse anstossen zu können. Ziel ist die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts.
Um ein positives Selbstkonzept schon in der Kindheit zu fördern, sind nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Rogers" title="Carl Rogers"  target="_self">Carl Rogers</a> war der Begründer der <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klientenzentrierte_Psychotherapie" title="Klientenzentrierte Psychotherapie"  target="_self">klientzentrierten Gesprächstherapie</a>. Diese wissenschaftlich anerkannte Therapieform beruht auf den drei Pfeilern <strong>Wertschätzung</strong>, <strong>Empathie </strong>und <strong>Echtheit</strong>. Der Therapeut muss diese Grundhaltungen dem Klienten entgegenbringen um positive Veränderungen bzw. Lernprozesse anstossen zu können. Ziel ist die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts.</p>
<p>Um ein positives Selbstkonzept schon in der Kindheit zu fördern, sind nach Rogers, neben den drei bereits genannten, weitere Faktoren von Bedeutung:</p>
<ul>
<li><strong>Autonomie</strong>: Unterstützung der freien Entfaltung. Ständige Bevormundung, Kontrolle, Überprüfung und Zwang sind zu vermeiden.</li>
<li><strong>Anregung und Unterstützung</strong></li>
<li><strong>Sicherheit, Geborgenheit und Zuverlässigkeit</strong></li>
<li><strong>Zulassen von Gefühlen</strong></li>
</ul>
<p>Carl Rogers hatte dabei in erster Linie die Eltern im Blickfeld. Es liegt für mich auf der Hand diesen Ansatz auch auf die Schule zu übertragen und einen &#8220;schülerzentrierten Unterricht&#8221; zu fordern. Kommen doch gerade die genannten Faktoren im heutigen Schulalltag viel zu kurz. Bei der Auswahl von angehenden Lehrern müsste auf entsprechende Grundfähigkeiten geachtet werden, die während der Ausbildung vertieft und systematisiert werden könnten. Schulpsychologen könnten die Lehrer später im Schulalltag unterstützend beraten und eine <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Supervision" title="Supervision"  target="_self">Supervision</a> offerieren.</p>
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		<title>Schulpsychologen</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/03/schulpsychologen/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 11:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit dem Amoklauf in Winnenden bekommt die Berufsgruppe der Psychologen wieder viel mediale Aufmerksamkeit. Zum einen die Psychotherapeuten, welche die  Traumata der Augenzeugen behandeln und die Verwandten und Bekannten der Opfer betreuen. Zum anderen die Schulpsychologen, die für eine Prävention solcher Ereignisse sorgen könnten. Aber in Deutschland hat ein Schüler wenig Gelegenheit einen Schulpsychologen überhaupt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Amoklauf in Winnenden bekommt die Berufsgruppe der Psychologen wieder viel mediale Aufmerksamkeit. Zum einen die Psychotherapeuten, welche die  Traumata der Augenzeugen behandeln und die Verwandten und Bekannten der Opfer betreuen. Zum anderen die Schulpsychologen, die für eine Prävention solcher Ereignisse sorgen könnten. Aber in Deutschland hat ein Schüler wenig Gelegenheit einen Schulpsychologen überhaupt zu Gesicht zu bekommen (s. <a href="http://www.wdr.de/tv/monitor//presse/2008/080904.php5" title="Schulpsychologen" >Monitor-Online-Beitrag</a>). Im Jahr 2008 gab es einen Schulpsychologen für mehr als 16.000 Schüler. Länder wie Dänemark, Schweiz aber auch Griechenland oder Russland leisten sich einen wesentlich höheren Prozentsatz an Schulpsychologen. Bereits 1974 empfahl die Bund-Länder-Kommission ein Verhältnis von 5000 Schülern pro Schulpychologe. Von diesem Ziel sind die meisten Bundesländer himmelweit entfernt (s. <a href="http://www.schulpsychologie.de/ww3ee/bin/101505-555850-1-2008_berufsprofil_2_auflage_internet.pdf" title="Schulpychologie in Deutschland" >Versorgungszahlen vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen</a>). In Niedersachsen kommen mehr als 26.000 Schüler auf einen Schulpsychologen. Das im Ländervergleich relativ wohlhabende Baden-Württemberg liegt an drittletzter Stelle (16.993 Schüler pro Schulpsychologe). Dies ist meiner Meinung nach ein unglaubliches Armutszeugnis, zumal schon nach dem Amoklauf in Erfurt im Jahr 2002 ein dringender Bedarf für mehr Schulpsychologen erkannt wurde. Übrigens liegt Erfurt im Bundesland Thüringen, das in der Versorgungsstatistik von 2008 am viertletzter Stelle steht (16.944 Schüler pro Schulpsychologe). Für mich stellt sich die Frage nach den Gründen für diese Misere. Meine Vermutungen: Gegenüber anderen Interessenverbänden ist der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) relativ schwach und kann sich bei den Politikern nur schwer <a href="http://www.bdp-verband.org/bdp/presse/2008/12_bildung.html" title="Bildungsgipfel" >Gehör</a> verschaffen. Auf der anderen Seite scheinen sich Kultus- bzw. Bildungsminister mehr für <a href="http://bildungsklick.de/pm/64841/schavan-exzellenzinitiative-sorgt-fuer-positive-dynamik/" title="Exzellenzinitiative" >Exzellenzinitiativen</a> und <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,425744,00.html" title="Kopftuch" >Kopftücher an Schulen</a> zu interessieren.</p>
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		<title>Psychische Verwahrlosung</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/03/psychische-verwahrlosung/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 19:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
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		<description><![CDATA[In Winnenden ist gestern der dritte Amoklauf an einer Schule in Deutschland innerhalb von sieben Jahren passiert. Tathergang und erste Angaben zur Person des Täters (s. NZZ-Online-Artikel) deuten auf eine psychische Verwahrlosung bzw. Wohlstandsverwahrlosung hin.
Meiner Ansicht nach sind Amokläufe nur die Spitze des Eisbergs der psychischen Verwahrlosung in unserer Gesellschaft. Komasaufen, Mobbing, Gewaltexzesse, Computerspielsucht, unbegrenzter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Winnenden ist gestern der dritte Amoklauf an einer Schule in Deutschland innerhalb von sieben Jahren passiert. Tathergang und erste Angaben zur Person des Täters (s. <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/amoklauf_winnenden_1.2186788.html" title="Amoklauf in Winnenden" >NZZ-Online-Artikel</a>) deuten auf eine psychische <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verwahrlosung" title="Verwahrlosung" >Verwahrlosung</a> bzw. Wohlstandsverwahrlosung hin.</p>
<p>Meiner Ansicht nach sind Amokläufe nur die Spitze des Eisbergs der psychischen Verwahrlosung in unserer Gesellschaft. Komasaufen, Mobbing, Gewaltexzesse, Computerspielsucht, unbegrenzter Medienkonsum, Essstörungen sind nur die Symptome und Verstärker dieser psychischen Verwahrlosung von Kindern und Jugendlichen. Psychische Verwahrlosung führt zu einem Mangel an Mitgefühl, Aggressivität, Bindungsunfähigkeit und Vereinsamung. Die Ursachen liegen vor allem in mangelnder Zuwendung, Wertschätzung und ganz allgemein in Erziehungsdefiziten. Dies allein den Eltern anzulasten greift meiner Meinung nach zu kurz. Auch in der Schule muss psychische Verwahrlosung verhindert oder zumindest erkannt und gegengesteuert werden. Es ist die Pflicht der Politik dafür die Rahmenbedingungen und die finanziellen Mittel bereit zu stellen. Nach dem Amoklauf von Erfurt wurden die Gesetze verschärft, was populär und billig ist. Aber wir haben jetzt schmerzlich erfahren müssen, dass dies offenbar nicht ausreicht. In anderen europäischen Ländern gibt es auch psychisch verwahrloste Kinder und Jugendliche. Man sollte aber einmal der Frage nachgehen, warum dort diese extremen Ausbrüche der Gewalt nicht oder nur sehr selten stattfinden.</p>
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		<title>Kompendium Multimediales Lernen</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/01/kompendium-multimediales-lernen/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 10:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
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		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit dem Kompendium Multimediales Lernen haben Prof. Helmut M. Niegemann und seine Co-Autoren ein umfangreiches Standard-Werk zum Thema E-Learning geschaffen. Dies gilt nicht nur für die Hochschulausbildung in den Fächern Erziehungswissenschaften, Informatik und Psychologie. Dies gilt auch für die praktische Arbeit von Autoren und anderen Beteiligten bei E-Learning-Projekten. Die Inhalte:

Geschichte und Grundlagen
Planung und Analyse
Formate multimedialen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem <a href="http://www.springer.com/computer/media+design/book/978-3-540-37225-7" >Kompendium Multimediales Lernen</a> haben Prof. Helmut M. Niegemann und seine Co-Autoren ein umfangreiches Standard-Werk zum Thema E-Learning geschaffen. Dies gilt nicht nur für die Hochschulausbildung in den Fächern Erziehungswissenschaften, Informatik und Psychologie. Dies gilt auch für die praktische Arbeit von Autoren und anderen Beteiligten bei E-Learning-Projekten. Die Inhalte:</p>
<ul>
<li>Geschichte und Grundlagen</li>
<li>Planung und Analyse</li>
<li>Formate multimedialen Lernens</li>
<li>Contentstrukturierung</li>
<li>Multimedia-Design</li>
<li>Interaktionsdesign</li>
<li>Motivationsdesign</li>
<li>Qualitätssicherung</li>
<li>Technische Umsetzung</li>
</ul>
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		<title>Musik und Kompetenzentwicklung</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 20:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prof. Eckart Altenmüller hat in der SWR2-Radiosendung Klavierspielen macht klug vom 14.12.2008, einen interessanten Überblick über den Stand der Forschung zum Thema Musik und Kompetenzentwicklung gegeben. Die Themen sind

Der Mozart-Effekt: Die eher geringen bzw. kurzfristigen Auswirkungen von Musik auf kognitive Leistungen.
Die grossen Auswirkungen von aktivem Musizieren auf die Strukturen des Gehirns.
Die positiven Effekte von aktivem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Eckart Altenmüller hat in der SWR2-Radiosendung <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=4150874/1b3l3dy/index.html" title="Klavierspielen mach klug" >Klavierspielen macht klug</a> vom 14.12.2008, einen interessanten Überblick über den Stand der Forschung zum Thema Musik und Kompetenzentwicklung gegeben. Die Themen sind</p>
<ul>
<li>Der Mozart-Effekt: Die eher geringen bzw. kurzfristigen Auswirkungen von Musik auf kognitive Leistungen.</li>
<li>Die grossen Auswirkungen von aktivem Musizieren auf die Strukturen des Gehirns.</li>
<li>Die positiven Effekte von aktivem Musizieren auf die emotionalen und sozialen Kompetenzen.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<title>Zebrafinken lernen im Schlaf</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 15:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Zebrafinken sind beliebte Studienobjekte für die Untersuchung der neuronalen Grundlagen des Spracherwerbs (Artikel NZZ Online, 7.1.2009). Um die charakteristischen Gesangsmuster zu erwerben, benötigen Zebrafinken das Vorbild eines Tutors &#8211; einem älteren Vogel der zumeist aus der eigenen Familie stammt. Bevor die Vögel den Gesang ihres Tutors imitieren können, repetieren die Nervenzellen das zuvor Gelernte im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zebrafink" >Zebrafinken</a> sind beliebte Studienobjekte für die Untersuchung der neuronalen Grundlagen des Spracherwerbs (<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/forschung_und_technik/schlafend_singen_lernen_1.1654368.html" title="Schlafend singen lernen" >Artikel NZZ Online, 7.1.2009</a>). Um die charakteristischen Gesangsmuster zu erwerben, benötigen Zebrafinken das Vorbild eines Tutors &#8211; einem älteren Vogel der zumeist aus der eigenen Familie stammt. Bevor die Vögel den Gesang ihres Tutors imitieren können, repetieren die Nervenzellen das zuvor Gelernte im Schlaf (<a href="http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/pdf/nature07615.pdf" title="Sleep and sensorimotor integration during early vocal learning in a songbird" >Nature, Online-Publikation vom 14. Dezember 2008</a>).  Man vermutet, dass der Spracherwerb des Menschen in einer ähnlichen Art und Weise erfolgt.</p>
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