<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>edu-weblog &#187; Schule</title>
	<atom:link href="http://edu-weblog.net/category/schule/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://edu-weblog.net</link>
	<description>Bildung und Medien</description>
	<lastBuildDate>Wed, 30 Jun 2010 06:50:44 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Online Orthografie trainieren</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2010/06/online-orthografie-trainieren/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2010/06/online-orthografie-trainieren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 06:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Open Content]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Adaptivität]]></category>
		<category><![CDATA[lernplattform]]></category>
		<category><![CDATA[Lernpsychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=350</guid>
		<description><![CDATA[Die Lernplattform www.orthografietrainer.de bietet eine kostenlose und werbefreie Möglichkeit, die eigenen Fertigkeiten und das Gefühl für Rechtschreibung zu verbessern. Wird ein Fehler gemacht, gibt das Lernprogramm gezielt mehr Material, um entsprechende Schwächen zu beheben. Dagegen werden Inhalte, die beherrscht werden schneller durchlaufen. Das Ziel hinter diesem adaptiven e-Learning-Ansatz ist es, wissenschaftliche Daten zu sammeln, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lernplattform <a href="http://www.orthografietrainer.de" title="Orthographietrainer" >www.orthografietrainer.de</a> bietet eine kostenlose und werbefreie Möglichkeit, die eigenen Fertigkeiten und das Gefühl für Rechtschreibung zu verbessern. Wird ein Fehler gemacht, gibt das Lernprogramm gezielt mehr Material, um entsprechende Schwächen zu beheben. Dagegen werden Inhalte, die beherrscht werden schneller durchlaufen. Das Ziel hinter diesem adaptiven e-Learning-Ansatz ist es, wissenschaftliche Daten zu sammeln, um daraus eine Verbesserung des Rechtschreibunterrichts zu ermöglichen. Theoretischer Hintergrund ist die Theorie des impliziten Lernens, nach der auch ohne Beteiligung des Bewusstseins gelernt werden kann, wenn genug Aufmerksamkeit auf den Lerninhalt besteht. Im Bezug auf die Orthografie würde das bedeuten, dass weniger das Lernen der Regeln zum Erfolg führt als vielmehr die Einübung und Anwendung dieser Regeln.  Weiter lernpsychologische Überlegungen zielen auf die Verkürzung des Feedbacks nach Rechtschreibfehlern. Während beim klassischen Unterricht die Fehlerrückmeldung nach Tagen erfolgt und damit das Lernen aus Fehlern erschwert, erfolgt das Feedback beim E-Learning direkt nach der Schreibung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2010/06/online-orthografie-trainieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Positive Auswirkungen von Tagesschulen auf Primarschüler</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2010/04/positive-auswirkungen-von-tagesschulen-auf-primarschuler/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2010/04/positive-auswirkungen-von-tagesschulen-auf-primarschuler/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 08:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Ganztagsschule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=337</guid>
		<description><![CDATA[Die vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie EduCare belegt die positiven Auswirkungen des Besuchs einer Ganztagsschule auf Primarschulkinder (Medienmitteilung SNF). In der Längsschnittstudie wurden dafür 521 Kinder aus 11 Kantonen untersucht. Eine Gruppe besuchte den klassischen Halbklassenunterricht, eine zweite Gruppe den Blockzeitenunterricht (Morgenunterricht) und die dritte Gruppe besuchte eine Tagesschule. Die Erziehungswissenschaftler Walter Herzog und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie <em>EduCare </em>belegt die positiven Auswirkungen des Besuchs einer Ganztagsschule auf Primarschulkinder (<a href="http://www.educare-schweiz.ch/index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=11&amp;Itemid=27" title="SNF Medienmitteilung" >Medienmitteilung SNF</a>). In der Längsschnittstudie wurden dafür 521 Kinder aus 11 Kantonen untersucht. Eine Gruppe besuchte den klassischen Halbklassenunterricht, eine zweite Gruppe den Blockzeitenunterricht (Morgenunterricht) und die dritte Gruppe besuchte eine Tagesschule. Die Erziehungswissenschaftler Walter Herzog und Marianne Schüpbach von der Universität Bern kamen dabei zu den folgenden Ergebnissen:</p>
<ul>
<li> Tagesschüler zeigen bereits nach zwei Schuljahren bessere Sprachkompetenzen. Sie können Wörter besser und schneller lesen und verstehen.</li>
<li>Tagesschüler zeigen bessere Sozialkompetenzen. Sie können sich besser konzentrieren, haben weniger Angst und sind in neuen Situationen weniger nervös.</li>
<li>Tagesschüler zeigen bessere Alltagsfertigkeiten. Sie können eher die Schuhe selbst binden oder besser mit Gabel und Messer umgehen.</li>
<li>Bei den mathematischen Kompetenzen schneiden die Tagesschulkinder weniger gut als die anderen Kinder ab.</li>
<li>Bei wenig elterlicher Förderung kann eine Ganztagsschule kompensatorisch wirken.</li>
</ul>
<p><a href="http://edu-weblog.net/wp-content/uploads/2010/04/schulformen_vergleich.jpg" ><img class="size-full wp-image-341 alignnone" title="Ganztägige Bildung" src="http://edu-weblog.net/wp-content/uploads/2010/04/schulformen_vergleich.jpg" alt="" width="210" height="210" /></a></p>
<p>Von Marianne Schüpbach liegt zu diesem Thema auch das folgende Buch vor: <em>Ganztägige Bildung und Betreuung im Primarschulalter</em>, <em>Qualität und Wirksamkeit verschiedener Schulformen im Vergleich </em>(2010), VS-Verlag.<em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2010/04/positive-auswirkungen-von-tagesschulen-auf-primarschuler/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tanz- und Theaterprojekte &#8211; Kreative Wege in das Berufsleben</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2010/02/kreative-wege-in-das-berufsleben/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2010/02/kreative-wege-in-das-berufsleben/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 09:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Projektunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[tanz]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=325</guid>
		<description><![CDATA[Jugendliche oder junge Erwachsene, die aus verschiedenen Gründen keinen Einstieg in ein langfristiges Arbeitsverhältnis gefunden haben und von staatlicher Unterstützung abhängig sind, haben grosse Mühe sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen. Welche Hindernisse stehen dem zum Beispiel entgegen? Ein problematisches Elternhaus oder privates Umfeld, mangelndes Selbstbewusstsein, fehlende Disziplin, geringe Sozialkompetenz, psychische Probleme und noch vieles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jugendliche oder junge Erwachsene, die aus verschiedenen Gründen keinen Einstieg in ein langfristiges Arbeitsverhältnis gefunden haben und von staatlicher Unterstützung abhängig sind, haben grosse Mühe sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen. Welche Hindernisse stehen dem zum Beispiel entgegen? Ein problematisches Elternhaus oder privates Umfeld, mangelndes Selbstbewusstsein, fehlende Disziplin, geringe Sozialkompetenz, psychische Probleme und noch vieles mehr.</p>
<p>Ein interessanter Ansatz um dieser Zielgruppe einen Ausweg aus der Misere zu bieten, sind Projekte, die über Tanz- und Theaterarbeit ein Vielzahl von Kompetenzen vermitteln:</p>
<ul>
<li>Gewöhnung an einen geregelten Tagesablauf</li>
<li>Erkennen der eigenen Ressourcen</li>
<li>Erwerb von handwerklichen, kreativen, technischen oder organisatorischen Fähigkeiten</li>
<li>Übung von Teamarbeit</li>
<li>Setzen und Erreichen von kurz- bis langfristigen Zielen</li>
<li>Gewinn von Selbstbewusstsein z.B. über erfolgreiche öffentliche Darbietungen</li>
<li>Entwicklung einer Motivation aus sich selbst heraus</li>
</ul>
<p>Natürlich geht diese Entwicklung nicht ohne Reibung und Probleme &#8220;über die Bühne&#8221;. Gerade am Anfang sind viele Widerstände bei den Jungendlichen zu überwinden, bis sich erste Erfolge einstellen und dies auch für die Zielgruppe offenbar wird. Dies liegt an Verhaltensweisen und Rollenmustern, die sich über lange Zeit verfestigt haben. Wichtig ist deshalb eine langfristige Perspektive eines solchen Projekts. Aus meiner Sicht wäre es zusätzlich wünschenswert, wenn diese kreative Form des &#8220;Forderns und Förderns&#8221; mit <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Projektunterricht" title="Projektunterricht" >Projektarbeit</a> schon in der Schule einsetzen würde.</p>
<p>Hier sind ein paar Links zu solchen Projekten (auf Anfrage können weitere Links aufgenommen werden):</p>
<p><a href="http://theater-tanz-werkstatt.de" title="Andaba A" >Andaba A &#8211; Theater Tanz Werkstatt</a></p>
<p><a href="http://www.volkshilfe-wien.at/online/page.php?P=100114" title="hiphopera" >hiphopera &#8211; ein Projekt der Volkshilfe Wien</a></p>
<p><a href="http://www.theaterzirkus.com/" title="Primero Paso" >Theaterzirkus Primero Paso</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2010/02/kreative-wege-in-das-berufsleben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dresscode für Lehrer?</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/11/dresscode-fur-lehrer/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2009/11/dresscode-fur-lehrer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 11:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=297</guid>
		<description><![CDATA[Wer kann aus seiner Schulzeit keine Anekdoten über Lehrer mit merkwürdiger Kleidung erzählen? Gab es da nicht die Englischlehrerin, die auf einem Bauernhof lebte und ab und zu vergass die Gummistiefel gegen anderes Schuhwerk zu tauschen? Oder der frischgebackene Lehrer, der mit abgewetzter Jeans und Palästinensertuch um den Hals ins Klassenzimmer trat. Auf der konservativen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kann aus seiner Schulzeit keine Anekdoten über Lehrer mit merkwürdiger Kleidung erzählen? Gab es da nicht die Englischlehrerin, die auf einem Bauernhof lebte und ab und zu vergass die Gummistiefel gegen anderes Schuhwerk zu tauschen? Oder der frischgebackene Lehrer, der mit abgewetzter Jeans und Palästinensertuch um den Hals ins Klassenzimmer trat. Auf der konservativen Seite des Spektrums gab es den Physiklehrer, der jeden Tag mit Querbinder (Fliege) die Tafel vollschrieb.</p>
<p>In gewisser Hinsicht ist die Lehrerkleidung ein Spiegelbild der Gesellschaft. Es wird aber auch eine durchschnittliche Tendenz zum Schlabberlook bei der Lehrerschaft attestiert (s. NZZ, <em>Kleider machen Lehrer</em>, 16. Nov. 2009, S. 38). Zum Teil legen die Schüler mehr Wert auf ein gepflegtes Äusseres als ihre Lehrer.  Dann gibt es jene Lehrer, die sich an der Kleidung ihrer Schüler orientieren und mit knappen T-Shirts oder Kapuzenjacken ihre textile Empathie unter Beweis stellen.</p>
<p>Über das Für und Wieder von Schulinformen für Schüler wurde schon viel diskutiert. Die Diskussion über die angemessene Kleidung von Lehrern steckt im deutschsprachigen Raum erst in den Anfängen (s. <a href="http://www.bildungsdirektion.zh.ch/internet/bi/de/Schulblatt/Schulblatt_2.SubContainerList.SubContainer1.ContentContainerList.0002.DownloadFile.pdf?CFC_cK=1259401138479" title="Schulblatt 1/2009"  target="_blank">Schulblatt des Kanton Zürich 1/2009</a>). In vielen anderen Berufen gibt es einen verbindlichen Dresscode, z.B. bei Polizei und im Gesundheitsbereich. Die siginifikanten Ergebnisse zur Gehorsamsbereitschaft, die das berühmte <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment" title="Milgram-Experiment" >Milgram-Experiment</a> ermittelte, beruhten nicht zuletzt auch auf dem weissen Kittel des Versuchsleiters. Aber wie wirkt sich die Kleidung des Lehrers auf seine Arbeit aus? Dazu gibt es verschiedene Hypothesen, z.B.:</p>
<ul>
<li>Eine angemessene Kleidung signalisiert Wertschätzung gegenüber den Schülern.</li>
<li>Eine nachlässige Kleidung führt zu einem geringeren Respekt der Schüler gegenüber dem Lehrer.</li>
<li>Eine Anpassung an den Kleiderstil der Schüler wird von diesen als unpassende Anbiederung wahrgenommen.</li>
<li>Die Vorbildfunktion des Lehrers wird auch durch dessen Textilkompetenz bestimmt.</li>
<li>Toleranz und die Relativierung von Klischees kann auch durch nonkonformisitische Kleidung gefördert werden.</li>
</ul>
<p>Als Argument für die letztere Hypothese können die Erfolge von <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Scary_Guy" title="The Scary Guy" >&#8220;The Scary Guy&#8221;</a> angeführt werden. Er schaffte es trotz oder wegen seines tätowierten und gepiercten Äusseren, vielen Schülern und Erwachsenen Werte wie Toleranz, Liebe und Anerkennung gegenüber anderen Menschen zu vermitteln.</p>
<p><img class="size-full wp-image-299 alignnone" title="The Scary Guy" src="http://edu-weblog.net/wp-content/uploads/2009/11/SCARY1.jpg" alt="The Scary Guy" width="133" height="200" /><br />
The Scary Guy</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2009/11/dresscode-fur-lehrer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ausbildungsniveau und Berufschancen für Migrantenkinder</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/10/ausbildungsniveau-und-berufschancen-fur-migrantenkinder/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2009/10/ausbildungsniveau-und-berufschancen-fur-migrantenkinder/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 07:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[integration]]></category>
		<category><![CDATA[migranten]]></category>
		<category><![CDATA[OECD]]></category>
		<category><![CDATA[secondos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=283</guid>
		<description><![CDATA[Nachkommen von Einwanderern haben in Deutschland und Österreich deutlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als junge Menschen mit zumindest einem im Inland geborenen Elternteil. Dies gilt auch, wenn sie das gleiche Bildungsniveau erreichen. In der Schweiz gelingt die Arbeitsmarktintegration der sogenannten „zweiten Generation“ (&#8220;Secondos&#8221;) dagegen vergleichsweise gut. Das ist das Fazit einer Vergleichsstudie zur Arbeitsmarktintegration der Organisation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachkommen von Einwanderern haben in Deutschland und Österreich deutlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als junge Menschen mit zumindest einem im Inland geborenen Elternteil. Dies gilt auch, wenn sie das gleiche Bildungsniveau erreichen. In der Schweiz gelingt die Arbeitsmarktintegration der sogenannten „zweiten Generation“ (&#8220;Secondos&#8221;) dagegen vergleichsweise gut. Das ist das Fazit einer <a href="http://www.oecd.org/dataoecd/62/35/43903354.pdf" title="Studie zur Arbeitsmarktintegration"  target="_blank">Vergleichsstudie zur Arbeitsmarktintegration</a> der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).</p>
<p><img class="size-full wp-image-285 alignnone" title="Migrationsstudie" src="http://edu-weblog.net/wp-content/uploads/2009/10/43882127Migrationsstudie_Grafik2.gif" alt="Quelle: OECD" width="484" height="312" /></p>
<p>Grafik: OECD</p>
<p>In Deutschland ist bei den 20 bis 29-Jährigen &#8221;Secondos&#8221; der Anteil der Geringqualifizierten ohne Abitur oder abgeschlossene Berufsausbildung doppelt so hoch wie in der gleichen Altersgruppe ohne Migrationshintergrund, in Österreich sogar dreimal so hoch. Dies korreliert mit den Ergebnissen der PISA-Studie, die ergab dass in Deutschland und Österreich insbesondere die Secondos grosse schulische Defizite aufweisen. Während das deutsche Berufsbildungssystem diese schulischen Defizite etwas kompensieren kann, ergeben sich in Österreich sogar noch grössere Defizite bei der Berufsausbildung.</p>
<p>Während sich diese Tendenzen auch in anderen europäischen Ländern wie zum Beispiel Dänemark oder Belgien zeigen, sieht es in der Schweiz anders aus. Zwar schneiden auch hier die Secondos beim Pisa-Test etwas schlechter ab, aber der Anteil der Geringqualifizierten liegt auf dem gleichen niedrigen Niveau wie bei der Vergleichsgruppe ohne Migrationshintergrund.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2009/10/ausbildungsniveau-und-berufschancen-fur-migrantenkinder/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Zukunft der schulischen Erziehung</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/09/die-zukunft-der-schulischen-erziehung/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2009/09/die-zukunft-der-schulischen-erziehung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 10:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Ganztagsschule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=277</guid>
		<description><![CDATA[In der SWR2-Radiosendung Die Zukunft der schulischen Erziehung plädiert Dr. Bernhard Bueb, der ehemalige Leiter des Elitegymnasiums Schloss Salem für die folgenden Ziele:

Flächendeckende und verpflichtende Einführung der Ganztagsschule
Änderung von Selbstverständnis und Rolle der Lehrer
Verbindliche Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern
Übernahme von Führungsaufgaben der Schulleiter gegenüber den Lehrern

Die Ganztagsschule soll nach Bueb nicht dazu verwendet werden, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der SWR2-Radiosendung <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=5203866/19m0j2n/index.html" title="SWR2 Wissen" >Die Zukunft der schulischen Erziehung</a> plädiert Dr. Bernhard Bueb, der ehemalige Leiter des Elitegymnasiums Schloss Salem für die folgenden Ziele:</p>
<ul>
<li>Flächendeckende und verpflichtende Einführung der Ganztagsschule</li>
<li>Änderung von Selbstverständnis und Rolle der Lehrer</li>
<li>Verbindliche Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern</li>
<li>Übernahme von Führungsaufgaben der Schulleiter gegenüber den Lehrern</li>
</ul>
<p>Die Ganztagsschule soll nach Bueb nicht dazu verwendet werden, den Unterricht auch auf den Nachmittag auszudehnen, so wie es gerade beim achtjährigen Gymnasium passiert, wo der Unterrichtsstoff von neun Jahren in acht Jahren bewältigt werden soll. In Deutschland wird Bildung traditionell als die Beherrschung einer messbaren Wissensmenge definiert. Bueb möchte einen anderen Bildungsbegriff:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein gebildeter Mensch ruht in sich, weil er sich akzeptiert und daher andere akzeptiert, er vergleicht sich nicht ständig mit anderen, er öffnet sich mutig und neugierig der Welt, er kann sich distanziert sehen und nimmt sich nicht so wichtig, er begegnet den Menschen frei und unabhängig, er fühlt sich Werten verpflichtet, die er begründen kann und für die er einsteht und er richtet nicht über andere, weil er sich nicht über andere erhebt. Diese Haltung kann er in einer Gemeinschaft unter der Führung von Erwachsenen erwerben, im Unterricht, aber ebenso in vielfältigen Formen des Spiels am Nachmittag.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Rolle des Lehrers muss neu definiert werden, weil das bisherige Modell zur Vereinzelung führt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Lehrer sind Einzelkämpfer und gestalten wie individuelle Künstler ihren Unterricht nach eigenem Gutdünken. Was guter Unterricht ist, bestimmen sie selbst. Diese Autonomie gewährt ihnen das Gesetzt, sie führt aber zur Vereinzelung. Ein Lehrer kann dreißig Jahre lang schlechten Unterricht geben, ihn aber selbst für gut halten und niemand wird Einspruch erheben, solange er die formalen Bedingungen erfüllt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Um dieses sich selbst immunisierende System zu verändern, schlägt Bueb die Einholung von regelmässigem Feedback durch die Schüler vor. Einmal im Jahr soll jeder Schüler die Qualität des Unterrichts in Form eines Fragebogens beurteilen, aber nicht anonym. Dies wird in einigen Schweizer Kantonen bereits so praktiziert. Der Schulleiter hat damit ein Führungsinstrument in der Hand, das als Grundlage für ein Gespräch mit dem Lehrer dient. Ein jährliches Gespräch zwischen Lehrer und Schulleiter sollte Pflicht werden. Eine Forderung, die nicht zuviel verlangt sein dürfte, gehört doch ein regelmässiges Mitarbeitergespräch in den meisten Unternehmen schon seit längerem zu den routinemässigen Führungsaufgaben.</p>
<p>Die Ganztagsschule könnte auch die Chance bieten zu einem Miteinander von Lehrern und Eltern zu kommen. Statt bei gegenseitigen Schuldzuweisungen stehen zu bleiben, könnten die Nachmittage dazu genutzt werden, die Eltern einzubeziehen und zu beraten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2009/09/die-zukunft-der-schulischen-erziehung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was halten Eltern von der Bildungspolitik?</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/09/was-halten-eltern-von-der-bildungspolitik/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2009/09/was-halten-eltern-von-der-bildungspolitik/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 08:16:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frühbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=260</guid>
		<description><![CDATA[Im Auftrag der Zeitschrift &#8220;Eltern&#8221; hat forsa eine Umfrage unter 1000 Eltern von minderjährigen Kindern durchgeführt: Eltern-Studie. Daraus geht eine starke Unzufriedenheit mit der deutschen Bildungs- und Familienpolitik hervor. Die wichtigsten Ergebnisse:

Ein einheitliches Bildungssystem über Ländergrenzen hinweg, wünschen sich 91% der Umfrageteilnehmer.
68% der Befragten halten das deutsche Bildungssystem für veraltet.
Für 64% der Eltern erfolgt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Auftrag der Zeitschrift &#8220;Eltern&#8221; hat forsa eine Umfrage unter 1000 Eltern von minderjährigen Kindern durchgeführt: <a href="http://www.eltern.de/images/pdf/forsa_ELTERN-Studie.pdf" title="Eltern-Studie"  target="_blank">Eltern-Studie</a>. Daraus geht eine starke Unzufriedenheit mit der deutschen Bildungs- und Familienpolitik hervor. Die wichtigsten Ergebnisse:</p>
<ul>
<li>Ein einheitliches Bildungssystem über Ländergrenzen hinweg, wünschen sich 91% der Umfrageteilnehmer.</li>
<li>68% der Befragten halten das deutsche Bildungssystem für veraltet.</li>
<li>Für 64% der Eltern erfolgt die Trennung der Kinder in verschiedene Schulformen zu früh.</li>
<li>57% der Umfrageteilnehmer wünschen sich eine bessere Versorgung mit Ganztagsschulen.</li>
<li>Ebenfalls 57% halten die vorschulische Förderung für unzureichend.</li>
<li>55% der Mütter und Väter haben Probleme mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.</li>
<li>54% der Eltern geben an, ihre Kinder lieber auf private Schulen schicken zu wollen, falls sie es sich leisten könnten.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2009/09/was-halten-eltern-von-der-bildungspolitik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Laptop für jedes Kind</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/08/ein-laptop-fur-jedes-kind/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2009/08/ein-laptop-fur-jedes-kind/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 16:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsländer]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=251</guid>
		<description><![CDATA[Die US-amerikanische Non-Profit-Organisation OLPC (One Laptop per Child) hat zusammen mit dem Massachusetts Institute of Technology und verschiedenen Hard- und Softwareunternehmen den XO-Laptop (100-Dollar-Laptop), einen kostengünstigen, portablen Computer entwickelt.

Foto: One Laptop per Child
Der XO-Laptop basiert auf einem AMD-Prozessor und dem Open-Source-Betriebssystem Linux. Die Hardware ermöglicht den Aufbau eines Funknetzwerkes (WLAN) ohne das zusätzliche Hardware (Router) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Non-Profit-Organisation <a href="http://www.laptop.org" title="One Laptop per Child" >OLPC</a> (One Laptop per Child) hat zusammen mit dem Massachusetts Institute of Technology und verschiedenen Hard- und Softwareunternehmen den <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OLPC_XO-1" title="XO-Laptop" >XO-Laptop</a> (100-Dollar-Laptop), einen kostengünstigen, portablen Computer entwickelt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-252" title="XO" src="http://edu-weblog.net/wp-content/uploads/2009/08/Xo_olpc.jpg" alt="XO" width="426" height="370" /></p>
<p>Foto: One Laptop per Child</p>
<p>Der XO-Laptop basiert auf einem AMD-Prozessor und dem Open-Source-Betriebssystem Linux. Die Hardware ermöglicht den Aufbau eines Funknetzwerkes (WLAN) ohne das zusätzliche Hardware (Router) notwendig ist. Viel Wert wurde auf hohe Energieeffizienz gelegt. Ist kein Strom aus der Steckdose vorhanden, kann der Akku über eine zusätzliche Handkurbel aufgeladen werden.</p>
<p>Neben eigens entwickelter Anwendungs-Software (Textbearbeitung, Grafikerstellung, Mediaplayer usw.) gibt es eine Reihe von Lernmaterialien. OLPC stellt die seit Projektstart im Jahr 2005 entwickelte Software der Allgemeinheit uneingeschränkt und kostenlos zur Verfügung (Open Source).</p>
<p>Neben der Verbesserung der Schulbildung zielt das Projekts langfristig darauf, die wachsende &#8220;digitale Kluft&#8221; der Industrieländer gegenüber den Entwicklungs- und Schwellenländern zu schließen. Durch seinen geringen Preis soll der XO-Laptop möglichst allen Bevölkerungsschichten den Zugang in das Internet und zu E-Learning erlauben.</p>
<p>Bis jetzt wurden über 540&#8242;000 XO-Laptops ausgeliefert. Vor allem in lateinamerikanischen Ländern wie Uruguay, Peru, Mexico usw. werden in den Schulen sehr viele XO-Laptops eingesetzt. Für einen vermehrten Einsatz in Afrika und Asien müsste wohl der Preis noch weiter sinken.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2009/08/ein-laptop-fur-jedes-kind/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sendung Nachtcafé vom 24.04.2009</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/04/sendung-nachtcafe-vom-24042009/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2009/04/sendung-nachtcafe-vom-24042009/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 10:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Massenmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Verwahrlosung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=200</guid>
		<description><![CDATA[In der SWR-3 Sendung Nachtcafé vom 24.04.2009 ging es um die Ursachen und Konsequenzen der Gewaltexzesse von Jugendlichen. Anlass zur Sendung gaben das Schulmassaker in Winnenden und der Vierfachmord in Eislingen, die beide in Baden-Württemberg stattgefunden haben.
Die Sendung Nachtcafé behandelte schon mehrfach Themen aus den Bereichen Bildung, Erziehung, Gesellschaft und Medien. In der Regel werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.swr.de/nachtcafe/-/id=200198/nid=200198/did=4615960/11jwfjb/index.html" title="Nachtcafe 24.04.09" >SWR-3 Sendung Nachtcafé vom 24.04.2009</a> ging es um die Ursachen und Konsequenzen der Gewaltexzesse von Jugendlichen. Anlass zur Sendung gaben das Schulmassaker in Winnenden und der Vierfachmord in Eislingen, die beide in Baden-Württemberg stattgefunden haben.</p>
<p>Die Sendung Nachtcafé behandelte schon mehrfach Themen aus den Bereichen Bildung, Erziehung, Gesellschaft und Medien. In der Regel werden diese Themen auch mit einem gewisen Tiefgang behandelt. Man hat das Gefühl, dass sich Moderator Wieland Backes auf ein Thema vorbereitet,  nachhakt und auch nicht so schnell locker lässt. Leider war die gestrige Sendung in dieser Hinsicht kein grosser Glanzpunkt. Moderator Backes bediente die klassischen Medienklischees und sprach mehrfach von &#8220;Waffenlobby&#8221; und &#8220;gewalttätigen Sportschützen&#8221;. Da wo es wirklich hätte in die Tiefe gehen können &#8211; zwei Gesprächsgäste hatten das Stichwort &#8220;Wohlstandsverwahrlosung&#8221; als Ursache genannt &#8211; ging der Moderator nicht darauf ein. Vom Baden-Württemberger Innenminister Heriber Rech wurden auch keine konkreten Konsequenzen aus den Ereignissen erfragt. Die ansonsten gut ausgewählten Gesprächsgäste haben am ehesten zu einer differenzierten Sichtweise beigetragen und damit letztendlich die Sendung gerettet und empfehlenswert gemacht.</p>
<p>Programmhinweis: Für den 8. Mai ist eine Nachtcafé-Sendung mit dem Titel &#8220;Arme kleine Tyrannen &#8211; was rettet unsere Kinder?&#8221; angekündigt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2009/04/sendung-nachtcafe-vom-24042009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schülerzentrierter Unterricht</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/04/schulerzentrierter-unterricht/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2009/04/schulerzentrierter-unterricht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 16:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=176</guid>
		<description><![CDATA[Carl Rogers war der Begründer der klientzentrierten Gesprächstherapie. Diese wissenschaftlich anerkannte Therapieform beruht auf den drei Pfeilern Wertschätzung, Empathie und Echtheit. Der Therapeut muss diese Grundhaltungen dem Klienten entgegenbringen um positive Veränderungen bzw. Lernprozesse anstossen zu können. Ziel ist die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts.
Um ein positives Selbstkonzept schon in der Kindheit zu fördern, sind nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Rogers" title="Carl Rogers"  target="_self">Carl Rogers</a> war der Begründer der <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klientenzentrierte_Psychotherapie" title="Klientenzentrierte Psychotherapie"  target="_self">klientzentrierten Gesprächstherapie</a>. Diese wissenschaftlich anerkannte Therapieform beruht auf den drei Pfeilern <strong>Wertschätzung</strong>, <strong>Empathie </strong>und <strong>Echtheit</strong>. Der Therapeut muss diese Grundhaltungen dem Klienten entgegenbringen um positive Veränderungen bzw. Lernprozesse anstossen zu können. Ziel ist die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts.</p>
<p>Um ein positives Selbstkonzept schon in der Kindheit zu fördern, sind nach Rogers, neben den drei bereits genannten, weitere Faktoren von Bedeutung:</p>
<ul>
<li><strong>Autonomie</strong>: Unterstützung der freien Entfaltung. Ständige Bevormundung, Kontrolle, Überprüfung und Zwang sind zu vermeiden.</li>
<li><strong>Anregung und Unterstützung</strong></li>
<li><strong>Sicherheit, Geborgenheit und Zuverlässigkeit</strong></li>
<li><strong>Zulassen von Gefühlen</strong></li>
</ul>
<p>Carl Rogers hatte dabei in erster Linie die Eltern im Blickfeld. Es liegt für mich auf der Hand diesen Ansatz auch auf die Schule zu übertragen und einen &#8220;schülerzentrierten Unterricht&#8221; zu fordern. Kommen doch gerade die genannten Faktoren im heutigen Schulalltag viel zu kurz. Bei der Auswahl von angehenden Lehrern müsste auf entsprechende Grundfähigkeiten geachtet werden, die während der Ausbildung vertieft und systematisiert werden könnten. Schulpsychologen könnten die Lehrer später im Schulalltag unterstützend beraten und eine <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Supervision" title="Supervision"  target="_self">Supervision</a> offerieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2009/04/schulerzentrierter-unterricht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
