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	<title>edu-weblog &#187; Weiterbildung</title>
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	<description>Bildung und Medien</description>
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		<title>Wenig berufsbegleitende Masterstudiengänge in Deutschland</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 20:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Bologna]]></category>
		<category><![CDATA[Master]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Ziel der Bologna-Reform war es, mit dem Bachelorabschluss in den Beruf einzusteigen und später per berufsbegleitender Weiterbildung ein Masterstudium abzuschliessen. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat jetzt ermittelt, dass in Deutschland nur jeder achte Masterstudiengang als Weiterbildung ausgelegt ist. Der Anteil spezieller weiterbildender Masterstudiengänge am gesamten Masterangebot variiert in den 16 Bundesländern zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Ziel der Bologna-Reform war es, mit dem Bachelorabschluss in den Beruf einzusteigen und später per berufsbegleitender Weiterbildung ein Masterstudium abzuschliessen. Der <a href="http://www.stifterverband.de/" title="Stifterverband" >Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft</a> hat jetzt ermittelt, dass in Deutschland nur jeder achte Masterstudiengang als Weiterbildung ausgelegt ist. Der Anteil spezieller weiterbildender Masterstudiengänge am gesamten Masterangebot variiert in den 16 Bundesländern zwischen 3% und 21%. Berlin liegt vorn mit einem Anteil von 21,45% weiterbildender Masterstudiengänge,  gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 19,71%. Kaum weiterbildende Masterangebote gibt es dagegen in Thüringen (3,6%) und Schleswig-Holstein (2,98%).</p>
<p>Eine Ursache liegt wohl in der geringeren Nachfrage, aufgrund der unterschiedlichen Finanzierung. Vollzeit-Masterstudiengänge, die direkt nach Abschluss eines Bachelorstudiengangs starten, werden überwiegend vom Steuerzahler finanziert. Dagegen muss ein Weiterbildungs-Masterstudiengang vom Studenten selbst finanziert werden.</p>
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		<title>CAS, DAS, MAS und ETCS</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/12/cas-das-mas-und-etcs/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 18:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachhochschule]]></category>
		<category><![CDATA[MAS]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Weiterbildungsmöglichkeiten an Schweizer Universitäten (s. Swissuni) und Fachhochschulen (s. KFH) wurden in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut.  Durch die Einbindung in das Europäische Credit Transfer System (ETCS) sollen die Angebote und Leistungen transparent und vergleichbar sein. Es werden drei Titel unterschieden:

 Certificate of Advanced Studies (CAS)
Diploma of Advanced Studies (DAS)
Master of Advanced Studies (MAS) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weiterbildungsmöglichkeiten an Schweizer Universitäten (s. <a href="http://www.swissuni.ch/index_DE" title="Swissuni" >Swissuni</a>) und Fachhochschulen (s. <a href="http://www.kfh.ch/index.cfm?nav=2&amp;pg=42&amp;" title="KFH" >KFH</a>) wurden in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut.  Durch die Einbindung in das Europäische Credit Transfer System (ETCS) sollen die Angebote und Leistungen transparent und vergleichbar sein. Es werden drei Titel unterschieden:</p>
<ul>
<li> Certificate of Advanced Studies (CAS)</li>
<li>Diploma of Advanced Studies (DAS)</li>
<li>Master of Advanced Studies (MAS) oder Master of Business Administration (MBA)</li>
</ul>
<p>Den höchsten Rang nimmt der MAS bzw. MBA ein, die als akademische Titel gelten. Der Aufwand beträgt mindestens 60 ETCS-Punkten, was etwa 1800 Arbeitsstunden entspricht. Eine Abschlussarbeit ist für diesen Titel obligatorisch.</p>
<p>DAS-Studiengänge bieten eine vertiefte Ausbildung in einem spezifischen Fachbereich. Der zeitliche Aufwand beträgt mindestens 30 ETCS-Punkte bzw. 900 Arbeitsstunden.</p>
<p>CAS-Studiengänge vermitteln spezifisches Fachwissen zu einem bestimmten Thema. Der zeitliche Aufwand beträgt mindestens 10 ETCS-Punkte bzw. 300 Arbeitsstunden.</p>
<p>Der Aufbau der Studiengänge ist häufig modular. Zum Beispiel kann ein MAS-Studiengang aus mehreren CAS- und/oder DAS-Studiengängen zusmmengestellt werden.</p>
<p>Angebotsbeispiele:</p>
<ul>
<li>Für Pfarrer gibt es den MAS Angewandte Spiritualität an der Universität Zürich (Kosten: CHF 20 500.-)</li>
<li>Psychologen und Ärzte können sich mit dem MAS in Psychotheraphy der Universität Bern zum Psychotherapeuten weiterbilden (Kosten: ca. CHF 47 000.-).</li>
<li>Beschäftigte in Wirtschaft und Verwaltung können mit einem MBA der Universität St. Gallen ihre Aufstiegschancen erhöhen (Kosten: CHF 67 000.-).</li>
</ul>
<p>Die Angebote sind meistens kostendeckend, im Fall der MBA auch gewinnbringend. Die Nachfrage nach diesen Angeboten der Weiterbildung steigt. Im Jahr 2005 erwarben an den 12 Universitäten der Schweiz 580 Personen einen Weiterbildungsabschluss. Im Jahr 2008 waren es bereits 1200 (Quelle: NZZ, 28.12.2009, S. 40, <em>Boomender Markt</em>).</p>
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		<title>Bildungsgutscheine</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/02/bildungsgutscheine/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 20:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Feldstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Konzept der Bildungsgutscheine wurde in den 1950er Jahren von Milton Friedmann entwickelt. Der Staat vergibt damit das Geld nicht direkt an Bildungseinrichtungen, sondern gibt es indirekt zuerst dem Bürger, der damit eine freie Auswahl des Bildungsangebots bekommt. Dahinter steht der Gedanke der Förderung der Eigenverantwortung des Bildungswilligen und der Wunsch nach mehr Wettbewerb zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Konzept der <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsgutschein" title="Bildungsgutscheine" >Bildungsgutscheine</a> wurde in den 1950er Jahren von Milton Friedmann entwickelt. Der Staat vergibt damit das Geld nicht direkt an Bildungseinrichtungen, sondern gibt es indirekt zuerst dem Bürger, der damit eine freie Auswahl des Bildungsangebots bekommt. Dahinter steht der Gedanke der Förderung der Eigenverantwortung des Bildungswilligen und der Wunsch nach mehr Wettbewerb zwischen den Bildungseinrichtungen.</p>
<p>Nun wurden die Ergebnisse einer <a href="http://files.newsnetz.ch/upload/2/0/2043.pdf" title="Feldstudie Bildungsgutscheine" >experimentellen Feldstudie</a> publiziert, die den Einfluss von Bildungsgutscheinen auf die Weiterbildung in der Schweiz untersucht. Dabei zeigte sich, dass dieser finanzielle Anreiz wirksam ist, denn die Weiterbildungsquote erhöhte sich von 34% auf 40%. Je höher der Gutscheinbetrag war, desto eher wurde er auch eingelöst. Es zeigte sich aber auch, dass das Preis-Leistungsverhältnis für den Staat ungünstig ist, wenn die Gutscheine nach dem Giesskannenprinzip verteilt werden. Denn nur die einkommensschwachen, weniger gut ausgebildeten Bevölkerungsgruppen würden auf die entsprechenden Weiterbildungsmassnahmen verzichten, wenn sie keinen Bildungsgutschein hätten. Dagegen hätten sich zum Beispiel 80% der Akademiker auch ohne Gutschein weitergebildet. Von den Autoren der Studie wird deshalb empfohlen, Bildungsgutscheine nur an Personen mit tiefer Grundbildung und mit tiefem Einkommen abzugeben. Mit dieser Massnahme könnten wohl auch die in dieser Personengruppe vermehrt anfallenden Sozialkosten gesenkt werden.</p>
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