<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>edu-weblog</title>
	<atom:link href="http://edu-weblog.net/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://edu-weblog.net</link>
	<description>Bildung und Medien</description>
	<lastBuildDate>Wed, 30 Jun 2010 06:50:44 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Online Orthografie trainieren</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2010/06/online-orthografie-trainieren/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2010/06/online-orthografie-trainieren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 06:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Open Content]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Adaptivität]]></category>
		<category><![CDATA[lernplattform]]></category>
		<category><![CDATA[Lernpsychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=350</guid>
		<description><![CDATA[Die Lernplattform www.orthografietrainer.de bietet eine kostenlose und werbefreie Möglichkeit, die eigenen Fertigkeiten und das Gefühl für Rechtschreibung zu verbessern. Wird ein Fehler gemacht, gibt das Lernprogramm gezielt mehr Material, um entsprechende Schwächen zu beheben. Dagegen werden Inhalte, die beherrscht werden schneller durchlaufen. Das Ziel hinter diesem adaptiven e-Learning-Ansatz ist es, wissenschaftliche Daten zu sammeln, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lernplattform <a href="http://www.orthografietrainer.de" title="Orthographietrainer" >www.orthografietrainer.de</a> bietet eine kostenlose und werbefreie Möglichkeit, die eigenen Fertigkeiten und das Gefühl für Rechtschreibung zu verbessern. Wird ein Fehler gemacht, gibt das Lernprogramm gezielt mehr Material, um entsprechende Schwächen zu beheben. Dagegen werden Inhalte, die beherrscht werden schneller durchlaufen. Das Ziel hinter diesem adaptiven e-Learning-Ansatz ist es, wissenschaftliche Daten zu sammeln, um daraus eine Verbesserung des Rechtschreibunterrichts zu ermöglichen. Theoretischer Hintergrund ist die Theorie des impliziten Lernens, nach der auch ohne Beteiligung des Bewusstseins gelernt werden kann, wenn genug Aufmerksamkeit auf den Lerninhalt besteht. Im Bezug auf die Orthografie würde das bedeuten, dass weniger das Lernen der Regeln zum Erfolg führt als vielmehr die Einübung und Anwendung dieser Regeln.  Weiter lernpsychologische Überlegungen zielen auf die Verkürzung des Feedbacks nach Rechtschreibfehlern. Während beim klassischen Unterricht die Fehlerrückmeldung nach Tagen erfolgt und damit das Lernen aus Fehlern erschwert, erfolgt das Feedback beim E-Learning direkt nach der Schreibung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2010/06/online-orthografie-trainieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Panorama der Hochschulen 2010</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2010/05/panorama-der-hochschulen-2010/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2010/05/panorama-der-hochschulen-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 14:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[berufserfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Bologna]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[statistik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=345</guid>
		<description><![CDATA[Das Schweizerische Bundesamt für Statistik (BFS) hat das Panorama der Hochschulen 2010 herausgegeben. Eine Zusammenfassung von statistischen Daten der universitären Hochschulen, Fachhochschulen und pädagogischen Hochschulen. Die Themen sind:

Das Schweizer Hochschulsystem im Überblick
Bologna-Reform
Öffnung der Hochschulen für ausländische Studierende und Personal aus dem Ausland
Umfang der Studierendenmobilität
Finanzen der Hochschulen
Berufserfolg der Absolventinnen und Absolventen
Zukunftstrends

Wichtige Ergebnisse:

76% der Studierenden der universitären [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schweizerische Bundesamt für Statistik (BFS) hat das <a href="http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/22/publ.Document.131104.pdf" title="Panorama der Hochschulen 2010"  target="_blank">Panorama der Hochschulen 2010</a> herausgegeben. Eine Zusammenfassung von statistischen Daten der universitären Hochschulen, Fachhochschulen und pädagogischen Hochschulen. Die Themen sind:</p>
<ul>
<li>Das Schweizer Hochschulsystem im Überblick</li>
<li>Bologna-Reform</li>
<li>Öffnung der Hochschulen für ausländische Studierende und Personal aus dem Ausland</li>
<li>Umfang der Studierendenmobilität</li>
<li>Finanzen der Hochschulen</li>
<li>Berufserfolg der Absolventinnen und Absolventen</li>
<li>Zukunftstrends</li>
</ul>
<p>Wichtige Ergebnisse:</p>
<ul>
<li>76% der Studierenden der universitären Hochschulen, die 2008 einen Bachelor erhielten, begannen noch im gleichen Jahr ein Masterstudium.</li>
<li>Die durchschnittliche Studiendauer an universitären Hochschulen beträgt beim Bachelor 4,1 Jahre und beim Master 2,2 Jahre.</li>
<li>Der Anteil der ausländischen Studierenden betrug 2008 17%.</li>
<li>Das Personal an den Schweizer Hochschulen bestand 2008 zu fast 30% aus ausländischen Staatsangehörigen.</li>
<li>20% der Hochschulabsolvent/innen von 2006 gaben an, dass sie während ihres Studiums in der Schweiz und/oder im Ausland mobil waren.</li>
<li>Am mobilsten sind die Studierenden der Geisteswissenschaften (40%) und des Bereichs Recht (30%). Am wenigsten mobil sind die Studierenden des Fachbereichs Gesundheit (12%).</li>
<li>Mehr als zwei Drittel der untersuchten Hochschulabsolventen befinden sich in einer erfolgreichen Berufssituation.</li>
<li>Fast 90% der untersuchten Hochschulabsolvent/innen beurteilen ihre derzeitige Stelle positiv, unabhängig von den objektiven Arbeitsbedingungen.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2010/05/panorama-der-hochschulen-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Positive Auswirkungen von Tagesschulen auf Primarschüler</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2010/04/positive-auswirkungen-von-tagesschulen-auf-primarschuler/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2010/04/positive-auswirkungen-von-tagesschulen-auf-primarschuler/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 08:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Ganztagsschule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=337</guid>
		<description><![CDATA[Die vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie EduCare belegt die positiven Auswirkungen des Besuchs einer Ganztagsschule auf Primarschulkinder (Medienmitteilung SNF). In der Längsschnittstudie wurden dafür 521 Kinder aus 11 Kantonen untersucht. Eine Gruppe besuchte den klassischen Halbklassenunterricht, eine zweite Gruppe den Blockzeitenunterricht (Morgenunterricht) und die dritte Gruppe besuchte eine Tagesschule. Die Erziehungswissenschaftler Walter Herzog und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie <em>EduCare </em>belegt die positiven Auswirkungen des Besuchs einer Ganztagsschule auf Primarschulkinder (<a href="http://www.educare-schweiz.ch/index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=11&amp;Itemid=27" title="SNF Medienmitteilung" >Medienmitteilung SNF</a>). In der Längsschnittstudie wurden dafür 521 Kinder aus 11 Kantonen untersucht. Eine Gruppe besuchte den klassischen Halbklassenunterricht, eine zweite Gruppe den Blockzeitenunterricht (Morgenunterricht) und die dritte Gruppe besuchte eine Tagesschule. Die Erziehungswissenschaftler Walter Herzog und Marianne Schüpbach von der Universität Bern kamen dabei zu den folgenden Ergebnissen:</p>
<ul>
<li> Tagesschüler zeigen bereits nach zwei Schuljahren bessere Sprachkompetenzen. Sie können Wörter besser und schneller lesen und verstehen.</li>
<li>Tagesschüler zeigen bessere Sozialkompetenzen. Sie können sich besser konzentrieren, haben weniger Angst und sind in neuen Situationen weniger nervös.</li>
<li>Tagesschüler zeigen bessere Alltagsfertigkeiten. Sie können eher die Schuhe selbst binden oder besser mit Gabel und Messer umgehen.</li>
<li>Bei den mathematischen Kompetenzen schneiden die Tagesschulkinder weniger gut als die anderen Kinder ab.</li>
<li>Bei wenig elterlicher Förderung kann eine Ganztagsschule kompensatorisch wirken.</li>
</ul>
<p><a href="http://edu-weblog.net/wp-content/uploads/2010/04/schulformen_vergleich.jpg" ><img class="size-full wp-image-341 alignnone" title="Ganztägige Bildung" src="http://edu-weblog.net/wp-content/uploads/2010/04/schulformen_vergleich.jpg" alt="" width="210" height="210" /></a></p>
<p>Von Marianne Schüpbach liegt zu diesem Thema auch das folgende Buch vor: <em>Ganztägige Bildung und Betreuung im Primarschulalter</em>, <em>Qualität und Wirksamkeit verschiedener Schulformen im Vergleich </em>(2010), VS-Verlag.<em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2010/04/positive-auswirkungen-von-tagesschulen-auf-primarschuler/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bildungsbericht Schweiz 2010</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2010/03/bildungsbericht-schweiz-2010/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2010/03/bildungsbericht-schweiz-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 08:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[migranten]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=333</guid>
		<description><![CDATA[Die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF&#124;CSRE hat Anfang Februar den Bildungsbericht Schweiz 2010 vorgestellt. Der Bericht enthält eine Fülle von Daten. Besonders interessant sind die langfristigen Entwicklungstrends. Zum Beispiel zeigen sich beim Bildungsniveau der Migranten signifikante Veränderungen. Während bis in die 90er Jahre ca. 60% der zuziehenden Migranten keine Berufsausbildung hatten und nur um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF|CSRE hat Anfang Februar den <a href="http://www.skbf-csre.ch/fileadmin/files/pdf/bildungsmonitoring/epaper_bildungsbericht2010de/index.html" title="Bildungsbericht Schweiz 2010" >Bildungsbericht Schweiz 2010</a> vorgestellt. Der Bericht enthält eine Fülle von Daten. Besonders interessant sind die langfristigen Entwicklungstrends. Zum Beispiel zeigen sich beim Bildungsniveau der Migranten signifikante Veränderungen. Während bis in die 90er Jahre ca. 60% der zuziehenden Migranten keine Berufsausbildung hatten und nur um die 10% über einen Hochschulabschluss verfügten, hat sich das Bild seit 2000 gewandelt. Zwischen 2005 und 2007 konnten rund 60% der neuen Migranten einen tertiären Bildungsabschluss nachweisen, was etwa doppelt so hoch ist wie bei der einheimischen Schweizer Bevölkerung. Wobei dieser Sachverhalt durch die unterschiedlichen Schulsysteme relativiert werden muss. So werden im Ausland viele Berufsausbildungen über ein Hochschulstudium vermittelt, während vergleichbare Berufsausbildungen  in der Schweiz über eine Lehre erworben werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2010/03/bildungsbericht-schweiz-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tanz- und Theaterprojekte &#8211; Kreative Wege in das Berufsleben</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2010/02/kreative-wege-in-das-berufsleben/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2010/02/kreative-wege-in-das-berufsleben/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 09:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Projektunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[tanz]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=325</guid>
		<description><![CDATA[Jugendliche oder junge Erwachsene, die aus verschiedenen Gründen keinen Einstieg in ein langfristiges Arbeitsverhältnis gefunden haben und von staatlicher Unterstützung abhängig sind, haben grosse Mühe sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen. Welche Hindernisse stehen dem zum Beispiel entgegen? Ein problematisches Elternhaus oder privates Umfeld, mangelndes Selbstbewusstsein, fehlende Disziplin, geringe Sozialkompetenz, psychische Probleme und noch vieles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jugendliche oder junge Erwachsene, die aus verschiedenen Gründen keinen Einstieg in ein langfristiges Arbeitsverhältnis gefunden haben und von staatlicher Unterstützung abhängig sind, haben grosse Mühe sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen. Welche Hindernisse stehen dem zum Beispiel entgegen? Ein problematisches Elternhaus oder privates Umfeld, mangelndes Selbstbewusstsein, fehlende Disziplin, geringe Sozialkompetenz, psychische Probleme und noch vieles mehr.</p>
<p>Ein interessanter Ansatz um dieser Zielgruppe einen Ausweg aus der Misere zu bieten, sind Projekte, die über Tanz- und Theaterarbeit ein Vielzahl von Kompetenzen vermitteln:</p>
<ul>
<li>Gewöhnung an einen geregelten Tagesablauf</li>
<li>Erkennen der eigenen Ressourcen</li>
<li>Erwerb von handwerklichen, kreativen, technischen oder organisatorischen Fähigkeiten</li>
<li>Übung von Teamarbeit</li>
<li>Setzen und Erreichen von kurz- bis langfristigen Zielen</li>
<li>Gewinn von Selbstbewusstsein z.B. über erfolgreiche öffentliche Darbietungen</li>
<li>Entwicklung einer Motivation aus sich selbst heraus</li>
</ul>
<p>Natürlich geht diese Entwicklung nicht ohne Reibung und Probleme &#8220;über die Bühne&#8221;. Gerade am Anfang sind viele Widerstände bei den Jungendlichen zu überwinden, bis sich erste Erfolge einstellen und dies auch für die Zielgruppe offenbar wird. Dies liegt an Verhaltensweisen und Rollenmustern, die sich über lange Zeit verfestigt haben. Wichtig ist deshalb eine langfristige Perspektive eines solchen Projekts. Aus meiner Sicht wäre es zusätzlich wünschenswert, wenn diese kreative Form des &#8220;Forderns und Förderns&#8221; mit <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Projektunterricht" title="Projektunterricht" >Projektarbeit</a> schon in der Schule einsetzen würde.</p>
<p>Hier sind ein paar Links zu solchen Projekten (auf Anfrage können weitere Links aufgenommen werden):</p>
<p><a href="http://theater-tanz-werkstatt.de" title="Andaba A" >Andaba A &#8211; Theater Tanz Werkstatt</a></p>
<p><a href="http://www.volkshilfe-wien.at/online/page.php?P=100114" title="hiphopera" >hiphopera &#8211; ein Projekt der Volkshilfe Wien</a></p>
<p><a href="http://www.theaterzirkus.com/" title="Primero Paso" >Theaterzirkus Primero Paso</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2010/02/kreative-wege-in-das-berufsleben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenig berufsbegleitende Masterstudiengänge in Deutschland</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2010/01/wenig-berufsbegleitende-masterstudiengange-in-deutschland/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2010/01/wenig-berufsbegleitende-masterstudiengange-in-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 20:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Bologna]]></category>
		<category><![CDATA[Master]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=321</guid>
		<description><![CDATA[Ein Ziel der Bologna-Reform war es, mit dem Bachelorabschluss in den Beruf einzusteigen und später per berufsbegleitender Weiterbildung ein Masterstudium abzuschliessen. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat jetzt ermittelt, dass in Deutschland nur jeder achte Masterstudiengang als Weiterbildung ausgelegt ist. Der Anteil spezieller weiterbildender Masterstudiengänge am gesamten Masterangebot variiert in den 16 Bundesländern zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Ziel der Bologna-Reform war es, mit dem Bachelorabschluss in den Beruf einzusteigen und später per berufsbegleitender Weiterbildung ein Masterstudium abzuschliessen. Der <a href="http://www.stifterverband.de/" title="Stifterverband" >Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft</a> hat jetzt ermittelt, dass in Deutschland nur jeder achte Masterstudiengang als Weiterbildung ausgelegt ist. Der Anteil spezieller weiterbildender Masterstudiengänge am gesamten Masterangebot variiert in den 16 Bundesländern zwischen 3% und 21%. Berlin liegt vorn mit einem Anteil von 21,45% weiterbildender Masterstudiengänge,  gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 19,71%. Kaum weiterbildende Masterangebote gibt es dagegen in Thüringen (3,6%) und Schleswig-Holstein (2,98%).</p>
<p>Eine Ursache liegt wohl in der geringeren Nachfrage, aufgrund der unterschiedlichen Finanzierung. Vollzeit-Masterstudiengänge, die direkt nach Abschluss eines Bachelorstudiengangs starten, werden überwiegend vom Steuerzahler finanziert. Dagegen muss ein Weiterbildungs-Masterstudiengang vom Studenten selbst finanziert werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2010/01/wenig-berufsbegleitende-masterstudiengange-in-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>CAS, DAS, MAS und ETCS</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/12/cas-das-mas-und-etcs/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2009/12/cas-das-mas-und-etcs/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 18:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachhochschule]]></category>
		<category><![CDATA[MAS]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=313</guid>
		<description><![CDATA[Die Weiterbildungsmöglichkeiten an Schweizer Universitäten (s. Swissuni) und Fachhochschulen (s. KFH) wurden in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut.  Durch die Einbindung in das Europäische Credit Transfer System (ETCS) sollen die Angebote und Leistungen transparent und vergleichbar sein. Es werden drei Titel unterschieden:

 Certificate of Advanced Studies (CAS)
Diploma of Advanced Studies (DAS)
Master of Advanced Studies (MAS) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weiterbildungsmöglichkeiten an Schweizer Universitäten (s. <a href="http://www.swissuni.ch/index_DE" title="Swissuni" >Swissuni</a>) und Fachhochschulen (s. <a href="http://www.kfh.ch/index.cfm?nav=2&amp;pg=42&amp;" title="KFH" >KFH</a>) wurden in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut.  Durch die Einbindung in das Europäische Credit Transfer System (ETCS) sollen die Angebote und Leistungen transparent und vergleichbar sein. Es werden drei Titel unterschieden:</p>
<ul>
<li> Certificate of Advanced Studies (CAS)</li>
<li>Diploma of Advanced Studies (DAS)</li>
<li>Master of Advanced Studies (MAS) oder Master of Business Administration (MBA)</li>
</ul>
<p>Den höchsten Rang nimmt der MAS bzw. MBA ein, die als akademische Titel gelten. Der Aufwand beträgt mindestens 60 ETCS-Punkten, was etwa 1800 Arbeitsstunden entspricht. Eine Abschlussarbeit ist für diesen Titel obligatorisch.</p>
<p>DAS-Studiengänge bieten eine vertiefte Ausbildung in einem spezifischen Fachbereich. Der zeitliche Aufwand beträgt mindestens 30 ETCS-Punkte bzw. 900 Arbeitsstunden.</p>
<p>CAS-Studiengänge vermitteln spezifisches Fachwissen zu einem bestimmten Thema. Der zeitliche Aufwand beträgt mindestens 10 ETCS-Punkte bzw. 300 Arbeitsstunden.</p>
<p>Der Aufbau der Studiengänge ist häufig modular. Zum Beispiel kann ein MAS-Studiengang aus mehreren CAS- und/oder DAS-Studiengängen zusmmengestellt werden.</p>
<p>Angebotsbeispiele:</p>
<ul>
<li>Für Pfarrer gibt es den MAS Angewandte Spiritualität an der Universität Zürich (Kosten: CHF 20 500.-)</li>
<li>Psychologen und Ärzte können sich mit dem MAS in Psychotheraphy der Universität Bern zum Psychotherapeuten weiterbilden (Kosten: ca. CHF 47 000.-).</li>
<li>Beschäftigte in Wirtschaft und Verwaltung können mit einem MBA der Universität St. Gallen ihre Aufstiegschancen erhöhen (Kosten: CHF 67 000.-).</li>
</ul>
<p>Die Angebote sind meistens kostendeckend, im Fall der MBA auch gewinnbringend. Die Nachfrage nach diesen Angeboten der Weiterbildung steigt. Im Jahr 2005 erwarben an den 12 Universitäten der Schweiz 580 Personen einen Weiterbildungsabschluss. Im Jahr 2008 waren es bereits 1200 (Quelle: NZZ, 28.12.2009, S. 40, <em>Boomender Markt</em>).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2009/12/cas-das-mas-und-etcs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dresscode für Lehrer?</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/11/dresscode-fur-lehrer/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2009/11/dresscode-fur-lehrer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 11:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=297</guid>
		<description><![CDATA[Wer kann aus seiner Schulzeit keine Anekdoten über Lehrer mit merkwürdiger Kleidung erzählen? Gab es da nicht die Englischlehrerin, die auf einem Bauernhof lebte und ab und zu vergass die Gummistiefel gegen anderes Schuhwerk zu tauschen? Oder der frischgebackene Lehrer, der mit abgewetzter Jeans und Palästinensertuch um den Hals ins Klassenzimmer trat. Auf der konservativen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kann aus seiner Schulzeit keine Anekdoten über Lehrer mit merkwürdiger Kleidung erzählen? Gab es da nicht die Englischlehrerin, die auf einem Bauernhof lebte und ab und zu vergass die Gummistiefel gegen anderes Schuhwerk zu tauschen? Oder der frischgebackene Lehrer, der mit abgewetzter Jeans und Palästinensertuch um den Hals ins Klassenzimmer trat. Auf der konservativen Seite des Spektrums gab es den Physiklehrer, der jeden Tag mit Querbinder (Fliege) die Tafel vollschrieb.</p>
<p>In gewisser Hinsicht ist die Lehrerkleidung ein Spiegelbild der Gesellschaft. Es wird aber auch eine durchschnittliche Tendenz zum Schlabberlook bei der Lehrerschaft attestiert (s. NZZ, <em>Kleider machen Lehrer</em>, 16. Nov. 2009, S. 38). Zum Teil legen die Schüler mehr Wert auf ein gepflegtes Äusseres als ihre Lehrer.  Dann gibt es jene Lehrer, die sich an der Kleidung ihrer Schüler orientieren und mit knappen T-Shirts oder Kapuzenjacken ihre textile Empathie unter Beweis stellen.</p>
<p>Über das Für und Wieder von Schulinformen für Schüler wurde schon viel diskutiert. Die Diskussion über die angemessene Kleidung von Lehrern steckt im deutschsprachigen Raum erst in den Anfängen (s. <a href="http://www.bildungsdirektion.zh.ch/internet/bi/de/Schulblatt/Schulblatt_2.SubContainerList.SubContainer1.ContentContainerList.0002.DownloadFile.pdf?CFC_cK=1259401138479" title="Schulblatt 1/2009"  target="_blank">Schulblatt des Kanton Zürich 1/2009</a>). In vielen anderen Berufen gibt es einen verbindlichen Dresscode, z.B. bei Polizei und im Gesundheitsbereich. Die siginifikanten Ergebnisse zur Gehorsamsbereitschaft, die das berühmte <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment" title="Milgram-Experiment" >Milgram-Experiment</a> ermittelte, beruhten nicht zuletzt auch auf dem weissen Kittel des Versuchsleiters. Aber wie wirkt sich die Kleidung des Lehrers auf seine Arbeit aus? Dazu gibt es verschiedene Hypothesen, z.B.:</p>
<ul>
<li>Eine angemessene Kleidung signalisiert Wertschätzung gegenüber den Schülern.</li>
<li>Eine nachlässige Kleidung führt zu einem geringeren Respekt der Schüler gegenüber dem Lehrer.</li>
<li>Eine Anpassung an den Kleiderstil der Schüler wird von diesen als unpassende Anbiederung wahrgenommen.</li>
<li>Die Vorbildfunktion des Lehrers wird auch durch dessen Textilkompetenz bestimmt.</li>
<li>Toleranz und die Relativierung von Klischees kann auch durch nonkonformisitische Kleidung gefördert werden.</li>
</ul>
<p>Als Argument für die letztere Hypothese können die Erfolge von <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Scary_Guy" title="The Scary Guy" >&#8220;The Scary Guy&#8221;</a> angeführt werden. Er schaffte es trotz oder wegen seines tätowierten und gepiercten Äusseren, vielen Schülern und Erwachsenen Werte wie Toleranz, Liebe und Anerkennung gegenüber anderen Menschen zu vermitteln.</p>
<p><img class="size-full wp-image-299 alignnone" title="The Scary Guy" src="http://edu-weblog.net/wp-content/uploads/2009/11/SCARY1.jpg" alt="The Scary Guy" width="133" height="200" /><br />
The Scary Guy</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2009/11/dresscode-fur-lehrer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ausbildungsniveau und Berufschancen für Migrantenkinder</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/10/ausbildungsniveau-und-berufschancen-fur-migrantenkinder/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2009/10/ausbildungsniveau-und-berufschancen-fur-migrantenkinder/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 07:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[integration]]></category>
		<category><![CDATA[migranten]]></category>
		<category><![CDATA[OECD]]></category>
		<category><![CDATA[secondos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=283</guid>
		<description><![CDATA[Nachkommen von Einwanderern haben in Deutschland und Österreich deutlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als junge Menschen mit zumindest einem im Inland geborenen Elternteil. Dies gilt auch, wenn sie das gleiche Bildungsniveau erreichen. In der Schweiz gelingt die Arbeitsmarktintegration der sogenannten „zweiten Generation“ (&#8220;Secondos&#8221;) dagegen vergleichsweise gut. Das ist das Fazit einer Vergleichsstudie zur Arbeitsmarktintegration der Organisation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachkommen von Einwanderern haben in Deutschland und Österreich deutlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als junge Menschen mit zumindest einem im Inland geborenen Elternteil. Dies gilt auch, wenn sie das gleiche Bildungsniveau erreichen. In der Schweiz gelingt die Arbeitsmarktintegration der sogenannten „zweiten Generation“ (&#8220;Secondos&#8221;) dagegen vergleichsweise gut. Das ist das Fazit einer <a href="http://www.oecd.org/dataoecd/62/35/43903354.pdf" title="Studie zur Arbeitsmarktintegration"  target="_blank">Vergleichsstudie zur Arbeitsmarktintegration</a> der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).</p>
<p><img class="size-full wp-image-285 alignnone" title="Migrationsstudie" src="http://edu-weblog.net/wp-content/uploads/2009/10/43882127Migrationsstudie_Grafik2.gif" alt="Quelle: OECD" width="484" height="312" /></p>
<p>Grafik: OECD</p>
<p>In Deutschland ist bei den 20 bis 29-Jährigen &#8221;Secondos&#8221; der Anteil der Geringqualifizierten ohne Abitur oder abgeschlossene Berufsausbildung doppelt so hoch wie in der gleichen Altersgruppe ohne Migrationshintergrund, in Österreich sogar dreimal so hoch. Dies korreliert mit den Ergebnissen der PISA-Studie, die ergab dass in Deutschland und Österreich insbesondere die Secondos grosse schulische Defizite aufweisen. Während das deutsche Berufsbildungssystem diese schulischen Defizite etwas kompensieren kann, ergeben sich in Österreich sogar noch grössere Defizite bei der Berufsausbildung.</p>
<p>Während sich diese Tendenzen auch in anderen europäischen Ländern wie zum Beispiel Dänemark oder Belgien zeigen, sieht es in der Schweiz anders aus. Zwar schneiden auch hier die Secondos beim Pisa-Test etwas schlechter ab, aber der Anteil der Geringqualifizierten liegt auf dem gleichen niedrigen Niveau wie bei der Vergleichsgruppe ohne Migrationshintergrund.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2009/10/ausbildungsniveau-und-berufschancen-fur-migrantenkinder/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Zukunft der schulischen Erziehung</title>
		<link>http://edu-weblog.net/2009/09/die-zukunft-der-schulischen-erziehung/</link>
		<comments>http://edu-weblog.net/2009/09/die-zukunft-der-schulischen-erziehung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 10:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonio Anta Brink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Ganztagsschule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edu-weblog.net/?p=277</guid>
		<description><![CDATA[In der SWR2-Radiosendung Die Zukunft der schulischen Erziehung plädiert Dr. Bernhard Bueb, der ehemalige Leiter des Elitegymnasiums Schloss Salem für die folgenden Ziele:

Flächendeckende und verpflichtende Einführung der Ganztagsschule
Änderung von Selbstverständnis und Rolle der Lehrer
Verbindliche Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern
Übernahme von Führungsaufgaben der Schulleiter gegenüber den Lehrern

Die Ganztagsschule soll nach Bueb nicht dazu verwendet werden, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der SWR2-Radiosendung <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=5203866/19m0j2n/index.html" title="SWR2 Wissen" >Die Zukunft der schulischen Erziehung</a> plädiert Dr. Bernhard Bueb, der ehemalige Leiter des Elitegymnasiums Schloss Salem für die folgenden Ziele:</p>
<ul>
<li>Flächendeckende und verpflichtende Einführung der Ganztagsschule</li>
<li>Änderung von Selbstverständnis und Rolle der Lehrer</li>
<li>Verbindliche Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern</li>
<li>Übernahme von Führungsaufgaben der Schulleiter gegenüber den Lehrern</li>
</ul>
<p>Die Ganztagsschule soll nach Bueb nicht dazu verwendet werden, den Unterricht auch auf den Nachmittag auszudehnen, so wie es gerade beim achtjährigen Gymnasium passiert, wo der Unterrichtsstoff von neun Jahren in acht Jahren bewältigt werden soll. In Deutschland wird Bildung traditionell als die Beherrschung einer messbaren Wissensmenge definiert. Bueb möchte einen anderen Bildungsbegriff:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein gebildeter Mensch ruht in sich, weil er sich akzeptiert und daher andere akzeptiert, er vergleicht sich nicht ständig mit anderen, er öffnet sich mutig und neugierig der Welt, er kann sich distanziert sehen und nimmt sich nicht so wichtig, er begegnet den Menschen frei und unabhängig, er fühlt sich Werten verpflichtet, die er begründen kann und für die er einsteht und er richtet nicht über andere, weil er sich nicht über andere erhebt. Diese Haltung kann er in einer Gemeinschaft unter der Führung von Erwachsenen erwerben, im Unterricht, aber ebenso in vielfältigen Formen des Spiels am Nachmittag.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Rolle des Lehrers muss neu definiert werden, weil das bisherige Modell zur Vereinzelung führt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Lehrer sind Einzelkämpfer und gestalten wie individuelle Künstler ihren Unterricht nach eigenem Gutdünken. Was guter Unterricht ist, bestimmen sie selbst. Diese Autonomie gewährt ihnen das Gesetzt, sie führt aber zur Vereinzelung. Ein Lehrer kann dreißig Jahre lang schlechten Unterricht geben, ihn aber selbst für gut halten und niemand wird Einspruch erheben, solange er die formalen Bedingungen erfüllt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Um dieses sich selbst immunisierende System zu verändern, schlägt Bueb die Einholung von regelmässigem Feedback durch die Schüler vor. Einmal im Jahr soll jeder Schüler die Qualität des Unterrichts in Form eines Fragebogens beurteilen, aber nicht anonym. Dies wird in einigen Schweizer Kantonen bereits so praktiziert. Der Schulleiter hat damit ein Führungsinstrument in der Hand, das als Grundlage für ein Gespräch mit dem Lehrer dient. Ein jährliches Gespräch zwischen Lehrer und Schulleiter sollte Pflicht werden. Eine Forderung, die nicht zuviel verlangt sein dürfte, gehört doch ein regelmässiges Mitarbeitergespräch in den meisten Unternehmen schon seit längerem zu den routinemässigen Führungsaufgaben.</p>
<p>Die Ganztagsschule könnte auch die Chance bieten zu einem Miteinander von Lehrern und Eltern zu kommen. Statt bei gegenseitigen Schuldzuweisungen stehen zu bleiben, könnten die Nachmittage dazu genutzt werden, die Eltern einzubeziehen und zu beraten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edu-weblog.net/2009/09/die-zukunft-der-schulischen-erziehung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
